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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1429
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Ich hätte eine Frage zu meinem psychischen

Kundenfrage

Ich hätte eine Frage zu meinem psychischen Gesundheitszustand
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Ich habe Symptome einer Depression und nehme seit ca. 3 Wochen Opipram. Doch es geht mir immer schlechter und meine Ängste vor allem breiten sich immer mehr aus
Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 9 Monaten.

Guten Abend

In welcher Dosis haben Sie das Opipram bekommen ?

Leider ist es so, dass dieses Antidepressivum nicht sehr spezifisch gegen Angst wirkt. Es beruhigt etwas und macht müde. Gegen Panikattacken bzw. Angstzustände selber ist es leider weniger erfolgsversprechend.

Hier muss man dann leider häufig die Erfahrung machen, dass die Angst sich ausweitet und schlimmer wird.

Daher wäre eine Psychotherapie (Verhaltenstherapie) umgehend erforderlich. Leider aber eben meist nicht sofort verfügbar.

Medikamentös ist es sehr schwierig, eine gute Hilfe anzubieten. Wirksam wären Benzodiazepine wie Tavor (Lorazeapm). Die machen aber sehr schnell abhängig.

Sonst könnte man mittelfristig Antidepressiva wie Cipralex ausprobieren. Die wirken zwar auch nicht direkt angstlösend, aber doch insgesamt etwas besser gegen die Anspannung und Angst.

Wenn es so nicht besser wird, wäre eine tagesklinische Behandlung in einer Psychiatrie oder aber einer Akutpsychosomatik zu empfehlen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich hatte es zuerst mit einer Dosis von 50-50-50mg begonnen und dann hatte ich mich bei einer Psychotherapeutin vorgestellt und sie hatte mir die Dosis 50-50-100mg erstmal verordnet. Morgen habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt und werde nach einem anderen Medikament. Ist es denn sinnvoll sich erstmal vom Alltag rauszunehmen? Ich bin jetzt schon 6 Wochen krankgeschrieben. Aber in meinem jetzigen Zustand kann ich doch meine Arbeit als Intensivkrankenschwester ausführen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
nicht ausführen meine ich
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Die Symptome bestehen seit ungefähr einem halben Jahr und wurden immer schlimmer. Ich habe extreme Angst nie wieder so zu werden, wie ich es mal war. Nämlich glücklich, lebensfroh und fleißig.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sicher sind Sie so nicht arbeitsfähig in diesem Bereich. Aber man muss ganz ganz fix nach Lösungen auf therapeutischer Sicht suchen. Sehr häufig haben solche Ängste mit Entscheidungs-Konflikten zu tun. Also einer Ambivalenz, wie es - in welcher Hinsicht auch immer - weitergehen soll.

Medikamente lösen das überhaupt nicht. Im Gegenteil : Manchmal werden dadurch Gefühle nur noch klarer und damit stärker. Und paradoxerweise dann eben auch das Panikgefühl.
Mit einer Dauer von einem halben Jahr gehören Sie aus meiner Sicht in eine Klinik, die eben Angststörungen behandelt

Ihre Leistungsfähigkeit ist bedroht. Die Rentenversicherung würde sicher einen Antrag auf eine medizinische Reha genehmigen. Ich fürchte nur, dass das nicht reicht. Sie benötigen eine intensive stationäre Psychotherapie.

Grundsätzlich ist aber die Prognose bei Angststörungen sehr gut. Man muss nur eben verhindern, dass es zur Chronifizierung kommt.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich habe am 15.11. meinen ersten Termin bei einer Psychiaterin ..meinen Sie das würde erstmal ein Anfang sein? Oder lieber gleich professionelle Hilfe via einer Tagesklinik oder stationäre Behandlung.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 9 Monaten.

Angststörungen sind insofern "akut", weil sie eben schnell immer schlimmer bzw. immer weitere Bereiche des Lebens einnehmen.

Die Psychiaterin wird letztlich auch "nur" die Medikation überprüfen, ggf. auf ein SSRI wie Cipralex oder ein anderes Medikament umstellen.

Ich würde sehen, dass Sie schleunigst an eine Psychologin kommen, die sich auf Angsterkrankungen spezialisiert hat. Ggf. auch über eine Ausbildungsambulanz für Psychotherapeuten, die es an einigen grösseren Städten gibt.

Wenn das nicht gelingt, wäre eben eine Tagesklinik oder vollstationäre Behandlung so schnell wie möglich angezeigt.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich bedanke ***** ***** Ihnen herzlich. Ich wurden zusehen schnellstmöglich eine geeignete Behandlung für mich zu finden. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 9 Monaten.

Gute und schnelle Besserung !

Nett wäre noch eine freundliche Bewertung der Beratung. Dann wird die Beratung auch für mich honoriert. Vielen Dank

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