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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1130
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
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webpsychiater ist jetzt online.

Guten Tag. ich bin Alkoholiker und seit ca. 6 Jahren wieder

Beantwortete Frage:

Guten Tag. ich bin Alkoholiker und seit ca. 6 Jahren wieder rückfällig. Bis vor ca. 2 Jahren ging das erstaunlich gut, doch seit ca. 2 jahren trinke ich täglich ab Nachnittag ca. 5 Bier.
Ich möchte sehr sehr gerne wieder trocken werden und habe auch Erfahrung mit Entzügen. Ich habe mehrmals den Alkohol abgesetzt bis ich nach meiner Therapie ca. 20 Jahre trocken war. Da war ich aber entschieden jünger. NUn habe ich Angst das ich körperliche Probleme mit dem Entzug bekomme (kalter Entzug). Ab Nachmittag ca. 15 Uhr bekomme ich eine leichte oder auch stärkere "Mattscheibe" und die Gedanken kreisen nur um Eines. NUn muss ich zudem in 2 Wochen noch in`s Ausland, was ja auch eine Erleichterung f.d. Entzug sein könnte, weiß aber nicht wie mein Körper darauf reagiert. Händezittern oder andere Symtome kenne ich bisher nicht.Frage: Ist es gefährlicher im Alter zu entziehen (bin 58 Jahre). Oder wann sollte ich einen Arzt im Ausland aufsuchen - bei welchen Symtomen. Muss eine kalter Entzug überhaupt eintreten?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag

Leider ist es so, dass mit der Anzahl der zurückliegenden Rückfälle und dem zunehmendem Alter bzw. der Gesamtdauer der Alkoholerkrankung auch das Risiko für schwere Verläufe eines Entzugs bis hin zum Delir steigt. Man kann Ihnen daher nur ganz drigend zu einer sog. qualifizierten Entgiftung unter stationärer Aufsicht raten.

Hinsichtlich der Dauer und der Schwere Ihrer Alkoholproblemtik ist damit zu rechnen, dass Sie selber die beginnenden vegetativen Symptome des Entzugs wie Schwitzen, Herzrasen, Kältemissempfindungen etc zwar wahrnehmen, aber den Übergang zu schweren bis lebensbedrohlichen Problemen wie Blutdruckentgleisungen, Krampfanfälle etc nicht mehr abfangen könnten.

Noch dazu in einem fremden Umfeld bzw. mit dem Jetlag bzw. Umstellung des Umfeldes ist das Risiko enorm. Ich würde nie so ein Risiko eingehen, da sie möglicherweise dann in einen hilflosen Zustand im Ausland geraten bzw. akut auf eine Intensivstation gehören würden.

Entweder trinken Sie (in begrenztem Umfang) solange weiter, bis Sie aus dem Ausland zurück sind. Besser aber : Begeben Sie sich umgehend in eine stationäre Entgiftung. Mit etwas Glück und Verstand wären Sie dann mit dem körperlichen Entzug sogar schon vor dem Auslandsaufenthalt zurück. Ihre Gesundheit und Sicherheit sollte aber auf jeden Fall vorgehen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Morgen, Die Elektronik scheint nicht zu funktionieren. Ich habe ihre Antwort sofort bewertet und das nicht negativ ! Nun werde ich aber erinnert zu bewerten!?! Ihre Antwort war durchaus hilfreich . Wenn ich es richtig verstanden habe kann ich weitere Fragen stellen und bezahle 46,- € ? Also: ich kann vor meinem Auslandaufenthalt (ca. 3 Monate) nicht entziehen weil ich selbstständig bin (Seniorchef), höchstens ambulant wenn das möglich ist. Nun hat sich meine Lebensgefährtin entschieden mich die ersten 14 Tage zu begleiten was durchaus hilfreich sein kann weil ich dann etwas diziplinierter bin. Was noch hinzu kommt ist das ich seit diesem Jahr auch wieder täglich Gras rauche, altersgerecht Freilandgras das bei weitem nicht so stark ist wie das sonst auf dem Markt angebotene. Das auch noch mit Tabak - irgendwie ist alles was ich mir aufgebaut hatte (Nüchtern leben - ohne Tabak - mit viel Sport --> Marathons weil ich extrem bin) alles wieder zusämmengebrochen. Dafür schäme ich mich schon sehr.Von allen drei Drogen war der Nikotinentzug am schwersten. Paradoxerweise bin ich auch noch Lungenkrank (Sarkoidose). Eine Erklärung für den Rückfall sind : weniger Verantwortuing weil ich einiges als Seniorchef abgegeben habe - auf deutsch: Ich kann es mir eher leisten schon mal morgends einen zu kiffen - ich habe von unseren Handelsbetrieb wieder in die Gärtnerei gewechselt. Dann war das ein jahr der emotionen: Mein Sohn möchte den Betrieb übernehmen was sich für mich viel schwieriger als erwartet gestaltet. Er ist noch recht grün hinter den Ohren und auch leicht verletzlich. Da brauche ich viel Gedult was mir als typischen Widder etwas schwer fällt. Dann kam mein alter polnischer Freund nach gut 20 Jahren Pause wieder um mir in der Gärtnerei zu helfen. Da kamen "alte Saufzeiten" schnell wieder auf und wir kiffen von morgends bis nachmittas kleine leichte Minijoints und ab 16 Uhr gibt es dann so um die 5 Bier. Mein Pole ist gestern wieder nach Hause gefahren und so schöpfe ich neu Hoffnung. Kurzum: Ich weiß nicht so recht wie ich da jetzt wieder raus komme oder muss bis Februar warten - alleine im Ausland ohne Kontrolle - das kann sehr gut oder sehr schlecht gehen.

In meiner Trockenheit habe ich immer den Spass vermisst. tiefergreifende Freude und empfinden war schon da, aber ausgelassenes Lachen oder Spass fehlte mir nüchtern stets.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Vielleicht eine allgemeine Info : Eine "positive Bewertung" wird ab 3 Sternen vom System angenommen. 1 oder 2 Sterne sind "negativ".

Sie können hier jederzeit in diesem Artikelbaum Nachfragen. Und zahlen eben nur einmalig den ausgelobten Preis. Bisher würde ihr Konto gar nicht belastet (bzw. das Guthaben noch bestehen), bis eine positive Bewertung gegeben wird.

Mich würde interessieren, ob Sie als Unternehmer bzw. ob ggf. ihr Sohn Anteile von Hyperaktivität / ADHS haben? Das könnte die Neigung zu Extremen und Sucht im Sinne von Selbstmedikation erklären. Es würde mich etwas "beruhigen" in Hinblick auf die Gefahren der körperlichen Entzugsseite.

Sie scheinen ja über Drogen / Alkohol eine Art Pseudostabilität zu erzielen. Dennoch besteht die grosse Gefahr, dass eben die körperliche Seite der Alkoholabhängigkeit zuschlägt und Sie in einen Entzug bzw. Delir schlittern. Wie ich dargestellt habe, erhöht sich diese Gefahr mit jedem Rückfall.

webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
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Erfahrung: Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Ich habe Ihnen gerade länger geantwortet, sehe die Antwort von mir aber nicht. Auch Sterne zur Bewertung tauchen nicht auf. Ebensowenig wie meine Bonuszahlung.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Der Bonus ist angekommen. Vielen Dank ! Ihre ausführliche Antwort leider nicht :-(

Manchmal hat das System da offenbar "Ladehemmung" und Antworten erscheinen aus unerklärlichen Gründen nicht.

Mögen Sie die Antwort vielleicht nochmal geben ? Dann kann ich natürlich sehr gerne drauf reagieren....

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Ihre Antwort ist nicht verloren. Sie hatten nur eine neue Frage "aufgemacht". Besser wäre, hier unter diesem Artikelbaum weiter zu schreibe. Ich habe jetzt ausnahmsweise unter der neuen Frage geantwortet. Die müssen Sie aber nicht neu bewerten / bezahlen.

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