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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1385
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Wie lange dauert die Negativsymptomatik nach einem

Kundenfrage

Wie lange dauert die Negativsymptomatik nach einem psychotischem Schub?
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 7 Monaten.

Guten Tag . Das kann man schwer pauschal sagen. Wieviele Psychosen hatten Sie bisher? Welche Neuroleptika?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Hallo!

Eine wahnhafte Störung diese über mehrere Jahre.

Nehme momentan 15mg Abilify noch dazu Efectin und Wellbutrin.

Kämpfe seit drei Jahren mit dieser Negativsymptomatik manchmal ist es besser aber dann gibt es Phasen wo es mir gar nicht gut geht und ich den Alltag nicht bewältigen kann.

Frage mich nur ob das ewig so bleiben wird?!

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 7 Monaten.

Leider ist eine Aussage dazu schwierig. Je länger die Psychose dauerte bzw. je mehr Episoden,desto schlechter die Prognose.
3 Jahre sind eine vergleichsweise lange Zeit. Die von Ihnen eingenommenen Medikamente sind schon stark auf die Negativsymptomatik ausgerichtet. Besser kann man das eigentlich medikamentös nicht machen.

Daher wären wohl eher psychosoziale Maßnahmen wie Ergotherapie oder auch eine RPK-Massnahme angezeigt, wenn Sie noch Probleme in der Alltagsbewältigung haben.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Wenn sie sich erinnern haben wir im Mai oder April schon mal einen Kontakt gehabt.
Das Problem ist das ich von den Ärzten schon aufgegeben wurde.
Sie wissen wahrscheinlich aus eigener Erfahrung wie ein aussichtsloser Fall in der Psychiatrie behandelt wird. Es grenzt an ein Wunder das ich da wieder rausgekommen bin.
Darum ist es auch für mich so schwer einem Arzt zu vertrauen bzw. meine Geschichte zu schildern weil ich dann Angst habe das ich wieder eingewiesen werde und das ganze Martyrium von vorne beginnt!
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 7 Monaten.

Wichtig ist halt, dass man selber auf klare äußere Strukturen achtet. Also ein gut strukturiertes privates Umfeld, ausreichend Schlaf, möglichst Sport oder Aktivitäten, die einen zwingen etwas zu tun. Beispielsweise mit dem Hund rausgehen.

Ich sehe es nicht als einen aussichtslosen Fall. Aber eben verdammt schwer, gegen die Negativ-Gefühle und Hemmung anzugehen. Dabei kann manchmal ein ambulanter Betreuer helfen, der mit Ihnen gemeinsame Aktivitäten unternimmt. Und Ihnen quasi von aussen den Antrieb leiht, der Ihnen aktuell fehlt.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Das mit dem Antrieb ist momentan ein riesen Problem. War 14 Tage schon nicht außer Haus nur kurz bei meinem Arzt. Fühle mich an Orten wo mehrere Menschen sind unwohl außerdem habe ich auch eine Sprachverarmung.
Weis momentan nicht mehr weiter!
Habe 2 kleine Kinder die jetzt hauptsächlich mein Partner betreut.
Ich schaffe zur Zeit überhaupt nichts außer blöd herumliegen und senieren wie schön früher alles war.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 7 Monaten.

Wäre dann ggf. eine Reha eine Lösung ? Oder ggf auch eine Haushaltshilfe ? Oder zumindest eine Auszeit in Form einer Mutter-Kind-Kur ?

Es wird sehr schwer, eine medikamentöse Veränderung der Negativsymptome zu erreichen. Insofern muss man an den Umgebungsbedingungen = Belastungen im Alltag arbeiten und diese reduzieren

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 7 Monaten.

Haben Sie noch eine Nachfrage ? Sonst würde ich mich über eine freundliche Bewertung der Beratung freuen. Nur so wird das eingezahlte Guthaben auch als Honorar geltend gemacht

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