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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1130
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Hallo, wir wissen einfach nicht mehr weiter mit unserer

Kundenfrage

Hallo,
wir wissen einfach nicht mehr weiter mit unserer Tochter. Sie ist 13 Jahre alt und legt seit ca. 5 Wochen Verhaltensweisen an den Tag die uns sehr erschrecken.
Angefangen mit trotzigen Verhalten. Ok, das ist Pubertät. Jetzt haben wir erfahren das sie ab und an mal Alkohol zu sich nimmt (auch in der Schule). Wie oft und wieviel können wir leider nicht sagen. Dann hat sie sich mit einer Glasscherbe den Namen ihres damaligen Freundes in den Unterarm geritzt. "Aus Liebe" wie sie sagt. Eine Woche später hat sie sich auf den gleichen Arm Caroartige Muster in den Arm geritzt. Ich habe mit ihr das Gespräch gesucht, bzw vielmehr sie bei mir. Sie sagte, es kotzt sie an das sie sich so viel mit ihrem Vater streitet, das er sie nicht versteht. Das Ihre kleine Schwester (9) nervt und das wir ihr mehr aufmerksamkeit schenken als ihr. Wir haben explizit darauf geachtet sie mehr ins Geschehen mit ein zu beziehen. Aber so recht hat sie eigentlich kein Bock mit uns was zu unternehmen. Sie sitzt lieber von morgens bis abends vor ihrem Handy und chatet oder ist mit Freunden unterwegs. Wieder eine Woche später hat mein Mann einen Anruf aus der Schule bekommen das er sie abholen müsse. Sie hat sich im bei sein ihrer Clique den andren Unterarm geritzt. Sie waren außerhalb des Schulhofes und haben was getrunken und dann kam das Gefühl das alles scheiße ist und hat sich deshalb geritzt. Aber wieder kreuz und Quer. Als er sie abgeholt hat, hatte sie auch nach Alkohol gerochen. Später sagte sie zu mir das sie mit ihrem aktuellen Freund Streit hatte und den Alkohol hätte sie getrunken weil: "irgendwie muss man ja die Lehrer und die Schulzeit ertragen"(und hat dabei gelacht). Meinem Mann wiederrum hat sie erzählt das sie sich auf der Schultolette geritzt hätte. Wir wissen schon gar nicht mehr was wir noch glauben sollen. Wir haben mit ihr gesprochen und gefragt ob wir von außerhalb Hilfe in Anspruch nehmen sollen, was sie sofort abgelehnt hat.
Bis jetzt hat sie sich nicht wieder geritzt.Dafür kam sie den einen Tag aus dem Zimmer und war am ganzen Hals bis oberhalb der Brust übersäht von Knutschflecken. Wir haben nur mit dem Kopf geschüttelt.
Wir versuchen weiterhin sie mehr ins Familienleben mit ein zu beziehen aber so recht hat sie einfach kein Bock darauf und zieht, entschuldigen sie meine Ausdrucksweise, eine Fresse und zeigt uns regelrecht das sie ihr eigenes Ding lieber machen wolle. Jetzt am Samstag war sie bei einer Freundin gewesen. Als wir sie abholten, habe ich bemerkt das sie einen komischen Atem hatte. Sie hat zugegeben das sie zwei Becks ise getrunken hat und laut ihrer Aussage sind diese ja Alkoholfrei. Sie will uns des öfteren mal für blöd verkaufen hab ich das Gefühl. Dann wollte sie sich mit ihrem Freund treffen, da wir aber für den Abend andere Sachen geplant hatten, wir waren auf einer Feuershow gewesen, war dieses nun nicht möglich. Optional haben wir ihr den Tag danach vorgeschlagen das er vorbei kommen könnte. Am nächsten Tag haben wir dann feststellen müssen das sie sich raus geschlichen hat um ihren Freund zu sehen.
In erster Linie mache ich mir über das ritzen und den Alkohol sorgen. Ich weiß nicht wie ich das SVV deuten soll. Sie zieht sich nicht zurück, sie zeigt sogar in aller Öffentlichkeit ihre Wunden bzw die Verbände und hat auch schon zu mir gesagt das sie es wieder machen würde. Sie sagte auch das es einen anderen Grund als den, den sie uns gesagt hat, gibt warum sie so ist und das alles macht. Aber den würde sie uns nicht sagen. Und wir sollen sie nicht nerven. Sie trifft sich mit Freunden, mit ihrem Freund, ist in der Schule gut in­te­g­riert und wird zu hause geliebt. Wir verstehen das alles nicht. Wir haben jetzt schon einen Schulsozialberater dazu geholt und haben die Woche ein Gespräch mit ihm.
Wie kann man dieses Verhalten deuten? Ist es ein Hilferuf oder doch mehr ein Cool sein Verhalten? Oder beides?
Lieben Dank schon im Vorraus
Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 4 Monaten.

Guten Tag

Mich wundert ein wenig, dass Sie das alles so gelassen hinnehmen, bzw den Umgang und den Alkoholkonsum so hinnehmen (müssen ?). Wie reagiert die Schule darauf, bzw. gibt es dort von Seiten einer Vertrauenslehrerin ? Es ist ja aber schon einmal gut, dass zumindest ein Schulsozialarbeiter existiert.

Ich weiss, dass es ewig dauert, bis man einen Termin bei einem Kinderpsychologen oder Kinderpsychiater bekommt. Aber Ihre Tochter provoziert bzw. sucht (negative) Aufmerksamkeit über selbstverletzendes Verhalten und Provokation. Es mag sein, dass es an ihrem schulischem Umfeld / Freundeskreis liegt. Es kann sein, dass Sie emotionale Probleme hat , vielleicht auch angeboren (z.B ADHS, Störung mit oppositionellem Trotzverhalten).

So oder so : Da gehören Profis mit ins Boot. Sollte seitens der Schule keine Hilfe kommen, wäre das Jugendamt der nächste Ansprechpartner im Rahmen einer Erziehungshilfe.

Sie scheint auf jeden Fall emotional bzw. von der Entwicklung noch unreif und kindlich, möchte sich aber wie eine Erwachsene benehmen. Das ist in der Pubertät normal, aber mit 13 / 14 ist sie da total auf dem falschen Dampfer. Entweder sie lässt sich da wieder mit Hilfe von aussen "einfangen" und auf einen normalen Weg zurückführen, der Ihre Autorität akzeptiert und damit aber auch das Saufen bzw. den negativen Kontakt aufgibt oder aber sie müsste vorrübergehend in eine Jugendwohngruppe, damit sie dort Konsequenzen und Grenzen erlebt.

Es geht weit über Coolness bzw. Grenzüberschreitungen hinaus. Was genau dahinter steckt, wird man aber kaum so online erraten können. Dafür wäre eben die Diagnostik bei einem Kinderpsychologen erforderlich

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
gelassen nehmen wir gar nichts hin. Was sollen wir machen? Sie einsperren? Der Verbot zu Alkohol, Zigaretten und diverse andere Drogen ist ausgesprochen worden aber kontrolieren kann man es nun mal nicht wenn sie unterwegs ist. Die Schule haben wir drauf aufmerksam gemacht. Mehrer Mädels beim Sport, mit verbundenen Unterarmen und der Schule kam nichts komisch vor? Erst als wir die Problematik angesprochen haben viel der Satz "ja, jetzt wo sie es sagen, ist das schon komisch". Und vom Alkohol wissen sie angeblich auch nichts.
Ich hatte mich mit einem Pädagoge in Verbindung gesetzt, den ich auf dem Elternabend kennen gerlent habe. Die begleiten die Schüler ab der 8. Klasse bis hin zur Berufsausbildung. Und sie sagte zu mir das es in dieser Klasse momentan zu, wie soll ich sagen, Machtkämpfen kommt... Wer ist der beste, coolste, beliebteste.... Ich habe ihr die Wunden gezeigt, ihr die Problematik geschildert und sie sagte zu mir das es ganz nach Nachahmung aussieht, weil sie ja nicht die einzigste dort ist und die muster der Selbstverletzung nicht dem eigentlichen Bild entsprechen.
Den Vertrauenslehrer haben wir natürlich auch kontaktiert. Es gibt angeblich keine Verhaltensauffälligkeit. Jetzt nach den ganzen Vorfällen wollen sie ein genaueres Auge drauf werfen.
Und was den Kinderpsychologen angeht, soll ich sie gegen ihren Willen hin schleppen? Wir wollten nach dem Gespräch mit dem Schulsozialarbeiter ggf. den Schulpsychologen dazu ziehen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 4 Monaten.

Was ich damit ausdrücken wollte : Eigentlich müssten Sie und auch die Schule ALLES stehen und liegen lassen und deutlich machen : DAS ist NICHT normal, das ist kein jugendgerechtes Verhalten, das man als Erwachsene bzw. als Institution Schule bzw. auch als Eltern akzeptieren kann.

Sie schildern ja, eine gewisse Bagatellisierungsneigung der Schule. Sicher sind die nicht für Erziehung oder pubertätsbedingte Macken zuständig. Aber wenn in einer Klasse oder Jahrgangsstufe so eine Häufung von Alkohol- und Selbstverletzungen besteht, sollte man als Schule aktiv werden. Es übermässig ERNST nehmen. Eher überstark und überdeutlich reagieren. Also nicht mit dem normalen Unterricht fortfahren. Sondern es zum Thema machen.

So wie auch Sie eigentlich alles andere stehen und liegen lassen müssten. Nicht mehr zur Arbeit gehen als Familie, sondern notfalls wie ein Kindermädchen auf Ihre Tochter aufpassen. Natürlich wird ihr das nicht gefallen. Aber genau darum geht es auch. Sie muss / soll spüren, dass es so nicht mit dem Alltag verträglich ist. Das dann die Familie nichts mehr zum Essen oder keine Miete mehr hat.

Sie versucht ja Aufmerksamkeit zu erzeugen. Soll Sie sie haben.

Mir ist bewusst, dass dies scheinbar nicht umsetzbar ist. Aber genau das will ihre Tochter ja auch erzeugen. Sie und die doofen Erwachsenen sollen sich auch hilflos und machtlos fühlen. So wie ihre Tochter sich derzeit eben in der Pubertät und den Machtkämpfen schwach und hilflos fühlt.

Deutlich machen muss man aber, dass dies kein Spiel ist. Entweder sie kann da - notfalls mit Hilfe des Jugendamtes und Druck von der Schule - einlenken oder aber sie kann so nicht mehr in der Familie verbleiben.

Dann wäre ein Betreutes Wohnen in einer Jugendeinrichtung unausweichlich.

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