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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1485
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Mein Sohn 14 ist im Januar umgekippt.danach noch zweimal in

Kundenfrage

mein Sohn 14 ist im Januar umgekippt.danach noch zweimal in der Schule .seither hat er eine akute Angststörüng.wie der psychiater festgestellt hat und ein nichtbeh.ADHSseit Februar sind wir bei dem Arzt und es ist noch nichts passiert ausser Tests.Dazu kommt dass er in die Schule muss ,aber 1-2mal in der Woche schafft er es nicht .ist es normal ,dass ich in der Klinik anrufen muss oder macht das der Psychiater?er braucht dringend hilfe und was kann ich tun.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag !Das hört sich nicht gut an. Sie werden sich selber sehr intensiv darum kümern müssen, dass etwas passiert. Und zwar schnell. Der niedergelassene Psychiater wird da vergleichsweise wenig erreichen können. Das Problem bei einer Angststörung ist ja, dass sie immer schlimmer wird, je länger keine Behandlung erfolgt. Im Zusammenhang mit ADHS ist das Problem, dass es dann eine Mischung aus realen Unfähigkeiten gibt. Also Dinge, die ihr Sohn so nicht hinbekommt und vor denen er dann Angst hat. Und eben Angst über Vermeidung. Das wäre dann eine Schulphobie, d.h. die Vermeidung von Schulbesuchen. Hier muss ganz schnell Abhilfe erreicht werden. Am besten gemeinsam mit der Schule bzw. dem Schulpsychologen, ggf. auch über eine Schulbegleitung bzw. Maßnahmen vom Jugendamt.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
die privaten aktivitäten hat er schon alle aufgegeben. wie Jugendgruppe schwimmen DLRG.was kann mann tun um ihm sofort zu helfen.in die KLinik will er nicht .Das geht ja nur wenn er auch will.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Und er bekommt derzeit keine Medikation gegen die ADHS-Symptomatik bzw. auch nicht gegen die Angst ? Bei dieser Kombination von Problemen wird nur durch eine äiußere Aktivierung eine Änderung erreicht werden. Er steigert sich sonst immer weiter in die Angst bzw. Isolation. Man müsste ihn dadurch aktivieren, dass man sein "Bestes Gefühl" wieder bekommt. Also Situationen, in denen er glänzende Augen im Sinne von Erfolg hat. Wir waren gestern auf einer Nil-Tour mit einem Motorboot in Luxor. Unser entwicklungsgestörter Junge durfte dann das Motorboot mit dem Aussenboard-Motor lenken. Erst hat er sich nicht getraut. Dann aber war er mit Feuer und Flamme dabei. Solche Momente meine ich. Wenn er nur in seinem Zimmer vor dem PC oder Nintendo hockt, wird das nichts. Es wird sich aber kaum eine akute Hilfe so ergeben. Wenn überhaupt wäre eine Tagesklinik eine Alternative. Oder aber eben der direkte Draht zum Jugendamt, dass die eine Mitarbeiterin der Jugendhilfe schicken, die dann mit ihm Aktivitäten unternimmt und ihn in die Schule zurück führt.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
würden sie zu einer Einweisung in die geschlossene Abteilung raten
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das Problem wird sein, dass noch nicht einmal eine offene KJP ihn aufnehmen wird. Weil es für sich genommen keine Indikation für eine stationäre Therapie gibt. Im Gegenteil : Er muss ja besser heute als morgen zurück in die Schule. Notfalls in eine spezielle Schule für ADHS-Kinder wie die HEBO-Schule in Bonn. Das wird sich aber lange hinaus zögern. Gegen seinen Willen wird kein Therapeut was erreichen können. Daher müssten alle Mitglieder der Famiilie ihrem Sohn die Dringlichkeit klar machen. Ihn zur Schule bringen. Dort bleiben. Nicht zur Arbeit gehen, selbst wenn Sie den Job verlieren. Deutlch machen, dass ER aktiv werden muss (selbst wenn er es nicht kann). Weil sonst auch alle anderen nicht mehr so weiterleben können.