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Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 159
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
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Ich habe eine Ausbildung als Friseurin gemacht ( lebe in Tirol) und mache nun eine erneute

Kundenfrage

Ich habe eine Ausbildung als Friseurin gemacht ( lebe in Tirol) und mache nun eine erneute Ausbildung als Zahnarztassistentin. Ich fühlte mich am anfang total wohl und jetzt nicht mehr.
Der grund:
*meine Chefin verlangt sachen von mir die ich noch garnicht kann bzw noch nie getan habe
*meine Arbeitskolleginen reden oft nicht mehr viel mit mir
* meine Chefin redet hinter meinem Rücken über mich (das oft jeden tag)
*bei jedem Fehler beschimpft sie mich oder reisst mir die Sachen aus der Hand und macht es oft selbst wenn ich es oft nicht so mache wie sie es will.
*sie ignoriert mich, nur ein Guten Morgen oder ein Tschüss oder wenn sie mir einen auftrag gibt bzw mich beschimpft redet sie mit mir
*habe das schon 1 mal mitgemacht, habe unter Depressionen geleidet, schlafstörungen, essstörungen, selbstverletzungen, schlechte laune, häulanfälle usw.
Alles kommt wieder zurrück...nun meine frage, die Ausbildung (die nochmals 3 Jahre dauert), abbrechen oder durchziehen und erkranken?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Abend ! Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Zu meinem bessere Verständnis : Waren Sie in Ihrer Kindheit auch schon "anders" als Andere ? In Hinblick auf Reizbarkeit , Umgang mit Gefühlen und Impulsen ? Gab es Lernstörungen ? Ich denke da immer gerne auch an Hyperaktivität bzw. Aufmerksamkeitsstörungen. Aus meiner Arbeit mit Patientinnen mit Essstörungen und Persönlichkeitsstörungen in Deutschland kann ich nur sagen, dass es sicher nicht allein am jeweiligen Arbeitgeber liegt. Sie würden bei einer Kündigung vermutlich ähnliche Probleme an einer neuen Ausbildungs- oder Arbeitsstelle wieder bekommen. Und letztlich müssten Sie ja vermutlich irgendeine Arbeit haben, um wirtschaftlich auf eigene Beine zu kommen. Eine Therapie in diesem Bereich ist schwierig und dauert lange. Sie schreiben nicht, welche Art von Psychotherapie es ist. Sie müsste sich ja schon spezieller auf den Bereich zwischenmenschliche Probleme und Umgang mit Konflikten beziehen. Also einen Schwerpunkt auf sog. Persönlichkeitsstörungen setzen. Natürlich ist es hier immer mehr als schwierig zu klären, was dann "reale" Mobbing-Erfahrungen bzw. Missgunst ist und was Ihre Wahrnehmung der Situation im Rahmen der psychischen Probleme. In Deutschland würde ich in diesem Fall eine geschützte Ausbildung z.B. in einem Berufsbildungswerk empfehlen. Ich muss gestehen, dass ich die Situation bei Ihnen in Tirol da nicht so gut kenne. Man könnte aber versuchen auf übergeordneter Stelle (Z.B. mit einem Ausbildungsbeauftragten) der überregional für die Auszubildenden in Tirol zuständig ist nach einer andere Lösung zu suchen. Kündigen würde ich so auf keinen Fall. Notfalls müsste man sie vorrübergehend krank schreiben, bis man eine besser Lösung gefunden hat.

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