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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1435
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich denke auch das ich an ADHS leide, sowie meine Tochter

Kundenfrage

Ich denke auch das ich an ADHS leide, sowie meine Tochter auch, nur bei ihr habe ich das GEfühl es ist nicht so stark ausgeprägt. Nur die Suche für einen passenden Psychiater ist immer eine Katastrophe, ich hoffe ich finde bald einen damit ich endlich Ruhe habe in meinem Kopf. Ich habe schon soviel gelesen darüber, wir leben alleine und irgendwie kriegen wir alles so gerade hin. Aber wie kann ich ihr helfen, besser abends einzuschlafen? Sie ist in der Schule sehr gut, sie hat einen IQ von 103 und ist sonst sehr kreativ auch. Ich fördere die Seite auch, ich mag ihre Ideen die sie hat. Wir wissen oft Abends nicht, wie sie einfschlafne kann, es dauert immer 1 Stunde oder länger. Ich habe ihr gesagt, sie soll zählen, aber sie mag es nicht mehr. Ich glaube manchmal sie wird es vielleicht ohne Medikamente schaffen. Ich brauche schon eher welche.Wenn sie manchmal wütend wird, dann steuer ich nicht gegen, viele sagen ich mache es falsch aber ich glaube, wenn Menshcen mit ADHS wütend sind, ist es besser denen mit Verständnis zu begegenen, ich habe gemerkt, dass ich sie damit ganz schnell wieder runterfahren kann aber es ist trotzdem nicht immer leicht. Danke ***** ***** Antwort.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Menschen mit ADHS haben natürlich ganz viele tolle Eigenschaften und Fähigkeiten. Leider gelingt es selten ohne Medikamente diese Talent auch praktisch anzuwenden. Das kann sich einerseits auf Medikamente zur Verbesserung des Schlafes wie beispielsweise Melatonin aber eben auch Stimulanzien beziehen.
Ich finde nicht, dass es eine Qualität für sich ist, wenn man bei Kindern auf Medikamente verzichtet. Gerade in den letzten Tagen habe ich mehrere Patientinnen gehabt, die angeblich nur ein leichtes ADS haben, jedoch im Laufe des Lebens zu ganz erheblichen Schwierigkeiten in der Alltagsorganisation führten
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ja damit habe ich auch massive schwierigkeiten als Mutter , mein Alltag zu strukurieren. aber es ist auch schwierig für mich , jemanden anzuvertrauen, ich lebe alleine mit meiner Tochter. Sollte jetzt bald bei mir die Diagnose stehen, er würde es erfahren dann würde er mir mein Kind entziehen wollen, und mir das als Versagen unterstellen. Das ist auch meine Angst. Deshalb habe ich das dauernd verdrängt. Und wenn ich RItalin nehmen soll es ist ja nicht ganz ungesund. Auch für meine Tochter wäre es nicht.

Danke für ihre Rückmeldung.

Generell ist es sehr schwer für mich andere zu vertrauen und das tatsächlich einzusehen, dass ich an ADHS leide.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich verstehe zwar Ihre Angst, sie ist aber unbegründet. Eine suffiziente Behandlung bei ADHS wäre auch bei Kindern die Kombination von Elterntraining für die Mutter, ggf. Ergotherapie bei Wahrnehmungsstörungen oder Koordinationsproblemen / Feinmotorikstörungen und eben Medikation. ADHS-Medikamente sind der Goldstandard und sehr wirksam und sehr sicher. Gerade in den letzten Wochen habe ich wiederholt erlebt, dass bei mir Patientinnen und Patienten landen, die eben gerade in der Kindheit nicht behandelt wurden. Angeblich, weil das ADHS nicht so schwer war. Aber ihr Leben verlief dann mit ständigen Problemen der Selbststeuerung und Selbstkontrolle und vor allem ständigen Minderwertigkeitsgefühlen. Meiner Meinung nach sollte man Kindern die Chance einer Medikation geben, bevor man sich dagegen entscheidet. Die Medikamente sind ja nur wenige Stunden im Gehirn wirksam. Schäden entstehen dadurch sicher nicht

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