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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1429
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Mein 19-Jähriger Sohn hat mit 18 das Gymnasium abgebrochen,

Kundenfrage

Mein 19-Jähriger Sohn hat mit 18 das Gymnasium abgebrochen, nachdem er auch schon Probleme mit Marihuanakonsum hatte. Danach wollte er chillen, musste aber eine Ausbildung beginnen. Er hat eine ausbildung zum Altenpfleger begonnen, ist aber nach 1/2 Jahr schon wieder in Problemen mit den anderen. Sie behaupten, er bedrohe sie im Netz. Mein Sohn ist auf einem religiösen Trip und verbreitet dort seine Ideen im Sinne eines nigerianischen charismatischen christlichen Führers. Lukas hat sich nie mit irgendjemandem geprügelt oder laut gestritten. Er war immer eher selber Opfer von Mobbing. Er lebt bei seinem Vater, nachdem er 9 Jahre bei mir war. SEitdem er bei seinem Vater ist (dieser sei chilliger als ich, sagt er), haben allerdings diese Probleme angefangen. Lukas war als ADS-Kind indiziert. Sein Vater ist, obwohl Arzt, spielsüchtig und Kettenraucher. Aber jetzt sitzen beide in der Sackgasse, weil vielleicht die Ausbildung an dieser Stelle beendet werden muss Lukas hat keine wirklichen Freunde oder Freundin. Er ist nicht bösartig, sondern eher ein wenig naiv. Können Sie mir sagen, wie man ihm helfen kann? Er hat jahrelang Methylphenidad genommen, es bei seinem Vater völlig verweigert, dafür Gras geraucht. Der Vater kann sich nciht wirklich durchsetzen. Um mich macht mein Sohn einen Bogen, weil ich strenger bin. Aber ich mache mir große Sorgen um ihn.

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag !
Vielen Dank ***** ***** alarmierende Anfrage.
Wie Sie vielleicht wissen, bin ich ziemlich lange im Bereich ADHS bei Erwachsenen bzw. Jugendlichen tätig. Die Kombination von ADS und Sucht ist fürcherlich. Bei ihrem Sohn scheint nun noch zusätzlich sich eine drogeninduzierte Psychose anzudeuten.
Wenn überhaupt, wäre hier eine stationäre psychiatrische Behandlung in einer Klinik indiziert, die sich auf diese Kombination spezialisiert hat. Hier denke ich an die Psychiatrie in Rickling in Schleswig-Holstein. Dort haben sich zwei Kollegen speziell auf die Problematik eingestellt.
Das Drama ist nur, dass er da freiwillig hin muss und meistens das Problembewusstsein bzw. die Krankheitseinsicht fehlt.
Das bedeutet umgekehrt, dass man ihn von jeglichen finanziellen und sonstigen Vergünstigungen abschneiden muss, damit er seine Sucht nicht weiter fördert bzw. weiter in die Psychose gerät.
Dann kann man schauen, ob man störungsspezifisch auch das ADHS behandelt (z.b. mit Strattera), welche Form von unterstützter Ausbildung möglich ist bzw. welche Unterstützung im Alltag er braucht.

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