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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1483
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Ich habe eine Depression, und benötige nach Aussage meines

Kundenfrage

Ich habe eine Depression, und benötige nach Aussage meines Hausarztes dringend ein passendes starkes Medikament, zu dem er aber kein Rezept ausstellen kann. Mein Psychoanalytiker ist Psychologe, und kann kein Rezept ausstellen. Telefonate mit Klinikambulanzen hatten zum Ergebnis, dass ich erst in etwa einem Monat einen Termin bekommen kann. Welche Möglichkeit habe ich, möglichst umgehend ein Rezept für ein passendes Medikament zu erhalten?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Mit welcher Begründung weigert sich Ihr Hausarzt genau?
Natürlich darf er Antidepressiva aufschreiben....
Ich nehme dann ausführlich Stellung zu den Iptionen für Sie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Abend !
Das Vorgehen Ihres Hausarztes ist für mich unverständlich. Fast immer wird die Anbehandlung einer Depression durch einen Hausarzt mit einem Antidepressivem (z.B. Cipralex, Mirtazapin, bei älteren Kollegen vielleicht Opipramol) eingeleitet.
Rechtlich spricht da überhaupt nichts dagegen, es gehört zu den Basisaufgaben eines Hausarztes.
Nun kann man es respektieren, wenn sich ein Arzt eine solche Ersteinstellung nicht zutraut, besonders bei "schweren Fällen" bzw. Begleiterkrankungen, bei denen man Wechselwirkungen der Medikamente untereinander berücksichtigen muss bzw. bei dem eine Ersteinstellung beim Hausarzt nicht gelang.
Dann wäre als nächster Schritt entweder ein Facharzt für Psychiatrie bzw. Nervenheilkunde zu suchen.
Das Problem hier ist eindelltig, dass die Wartezeiten für neue (Kassen-) Patienten enorm lang sind. Selbst wenn man hoffen könnte, dass die neuen Regelungen mit Terminstellen der Kassenärztlichen Vereinigungen die Wartezeit auf 1 Monat reduzieren, ist das eine sehr lange Zeit.
Letztlich bleibt nur, entweder nochmal mit dem Hausarzt zu sprechen oder aber alle Psychiater und Neurologen am Wohnort um Hilfe zu bitten. Ggf. unter Einschaltung der Kassenärztlichen Vereinigung.
Dann gäbe es als Alternative die Möglichkeit, sich entweder an eine sog. Institutsambulanz einer Psychiatrischen Klinik in ihrem Wohnbereich zu wenden. Hier sollten in aller Regel auch kurzfristigere Termine zu erhalten sein. Diese Option haben Sie aber ja schon vergeblich versucht.
Eine weitere Alternative wäre es, sich tagesklinisch in einer solchen Klinik behandeln und damit dann auch gezielt medikamentös einstellen zu lassen.
Nochmals : Ich verstehe den Hausarzt in seinem Verhalten nicht, daher würde mich seine genaue Begründung interessieren.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
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