So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1451
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Meine Tochter 42 Jahre alt hat Depression und Alkoholismus.

Kundenfrage

meine Tochter 42 Jahre alt hat Depression und Alkoholismus. Sie will jetzt aufhören, trinkt 1 Fl. Rum täglich. Läßt sich nicht helfen. Will es alleine schaffen. Welche Medikamente können unterst. helfen.
Baclofen auch in niedriger Dosierung wohl nicht bei dieser Konstellation möglich?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag !
Schon in Ihrer Schilderung ist ein Widerspruch lesbar : Sie will AUFHÖREN und lässt sich nicht helfen...
Gerade die Verzweifelung, dass sie heute NICHT zur stationären Entgiftung gegangen ist und SIE alles versuchen, damit sich Ihre Tochter helfen lässt, ist spürbar.
Aber Sie wissen die Antwort bereits, oder ?
Unter diesen Bedingungen ist eine ambulante Entgiftung nicht möglich bzw wird nicht funktionieren. Man könnte nach neueren Leitlinienempfehlungen überlegen, ob man sowas wie "kontrolliertes Trinken" im Sinne einer Alkoholmengenbegrenzung erreicht. Aber auch das wird nur mit enger Anbindung an eine entsprechende Fachstelle laufen.
Baclofen ist in dieser Konstellation völlig unsinnig bzw. eine Utopie. Man setzt als Angehöriger ganz viel Hoffnung darauf, dass es ein Wundermedikament gibt.
Medikamente, die das unterstützen gibt es so nicht. Es gibt Medikamente, die die Rückfallgefahr bei erreichter Abstinenz reduzieren. Sie erzeugen u.a. ein Übelkeitsgefühl, wenn man wieder säuft. Aber so wird es keine medikamentöse Lösung geben.
Mein Ratschlag wäre, dass SIE sich in Beratung bzw. Psychotherapie begeben. Ihre Tochter wird sie weiter in Angst und Schrecken versetzen bzw. manipulieren.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Es tut mir leid, dass ich kein Wunderpräparat zur Hand habe bzw. nur eine ehrliche - unerfreuliche - Antwort.
Haben Sie noch Rückfragen ?
Sonst wäre es Grundprinzip und Gebot der Höfflichkeit über eine freundliche Bewertung die Beratung zu honorieren. Vielen Dank !
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihre Antworten.Sie haben alles gesagt. Wir versuchen weiter eine stationäre Aufnahme zu erwirken.
Wir die Eltern sind schon in Beratung. Die Hilflosigkeit steht leider noch im Vordergrund.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Gab es bei Ihrer Tochter in der Kindergartenzeit bzw. Schule Aufmerksamkeitsprobleme bzw. Besonderheiten?
Ich habe aufgrund der Schilderung an ADHS und Sucht denken müssen. Das kann ein Grund sein,warum sie sich verweigert bzw so doppelt unvernünftig ist.
War nur eine Idee....
Über eine Bewertung freue ich mich dann doch....
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Es wäre sehr nett, wenn Sie noch an eine freundliche Bewertung denken würden. Vielen Dank

Ähnliche Fragen in der Kategorie Psychiatrie