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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1132
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Hallo ich bin so verzweifelt. Mein Freund hat starke Depressionen

Kundenfrage

Hallo ich bin so verzweifelt. Mein Freund hat starke Depressionen und betäubt das immer öfters mit Alkohol oder anderen Drogen. Ich stoße an meine Grenzen. Er sagt immer es liegt an seiner Kindheit und niemand kann ihm dabei helfen. Ich habe mich in meiner Verzweiflung an seine Eltern und seinen Bruder gewandt. Wir alle wollen ihm helfen aber bei ihm ist die Stimmung so labil ein Tag hat er Hoffnung und will endlichen Hilfe suchen und am nächsten Tag droht er mit selbstmord oder ist so weg vom Alkohol.
Was kann ich tun ?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin
Geht er zu einer Suchtberstung ?
Wie lange sind sie zusammen?
Hat er noch Arbeit und Führerschein?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Er arbeitet bei seinen Vater in der Firma Führerschein hat er noch wurde aber schonmsl mit Alkohol am Steuer erwischt. Wir sind seit 9 Monaten zusammen und seit 3 Monaten wohnen wir zusammen . Ich glaub er hat das bisher gut verstecken können so kommt es mir vor .
Bei einer suchtberatung war er aber immer wenn es ihm nicht mehr passt hört er damit auf und beginnt selbstenzug . Aber immer nur mit anderen Mitteln.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Fragestellerin !

Eigentlich geben Sie sich ja selber schon die Antwort in Ihrer Frage : TUN können Sie für Ihn nichts. So wie seine Eltern und sein Umfeld ihn nicht zur Therapie bewegen können, so wird er auch nicht für SIE nun seine Krankheit in Angriff nehmen.

Das ist bitter und ich würde gerne einen super Tipp für Sie parat haben. Den gibt es aber nicht.

Ich betreue selber eine Reihe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Sucht und Selbstorganisationsproblemen / Depressionen im Rahmen von ADHS bzw. Hyperaktivitätssyndrom. Ein Teil des Problems der Sucht besteht ja gerade darin, dass die Fähigkeit zur angemessenen Selbstwahrnehmung und Handlungssteuerung der eigenen Position und Situation nicht gelingt. Die Betroffenen ignorieren die Probleme und sind Weltmeister darin, Erklärungen dafür zu finden, warum Sie so handeln müssen wie sie handeln. Oder eben gerade nicht handeln.

Ihr Freund hat sich einen silbernen Käfig geschaffen. Job vom Papa, vermutlich auch Kreditkarte und Wohnung. Wenn er Mist baut, wird es toleriert.

Ich persönlich möchte nicht, dass meine Kinder von einem Besoffenen tot gefahren werden. Und die meisten Arbeitgeber tolerieren Drogen und Alkohol am Arbeitsplatz nicht. Auch wenn es eine Krankheit ist, würde es ganz klare Auflagen zur Suchttherapie geben. Wenn er nicht regelmässig zur Suchtberatung und einer Selbsthilfegruppe geht, eine stationäre qualifizierte Entgiftung und anschliessende längere Entwöhnungsbehandlung (unter Einbeziehung der Selbstwertprobleme / Depressionen oder anderer psychischer Probleme) macht, würde er sofort seine Papiere bekommen.

Er scheint aber gut darin zu sein, seine Umgebung für sich einzunehmen. Sie zu manipulieren. Das nennt man dann Co-Abhängigkeit.

Selbst-Entzug klingt für mich eher nach Selbst-Lüge. Oder wie Raucherentwöhnung, wo man sich in der Pause des Kurse die nächste Kippe ansteckt. Wenn er so gesund wäre, dass er nur einen schädlichen Gebrauch von Alkohol hätte, mag das ja klappen. Bei einer Suchterkrankung ist es aber wie mit einem Eisberg : 6/7 des Problems sind unter der Oberfläche. Und er lügt sich und sie an.

Gut, sie können also nichts machen. Aber sie wollen / können ihn auch nicht im Stich lassen. Eigentlich würde jeder Suchtberater sagen bzw. schreiben : Ihm geht es noch nicht dreckig genug, er ist noch nicht auf die Schnauze gefallen.

Der Vater sollte ihn rausschmeissen, Konto sperren. Sie sollten aus der Wohnung ausziehen bzw. ihn vor die Tür setzen.

Bis er glaubhaft in Therapie war.

Aber können Sie das ?

Vermutlich nicht. Das wiederum hat viel mit Ihrer Persönlichkeit zu tun. Mit ihren biographischen Erfahrungen, Empathie und Hilfsbereitschaft, Liebe zu ihm.

Um da Klarheit aus der Not und der Verwirrung der Gefühle zu bekommen, wäre ggf. auch eine Kurzzeitpsychotherapie für Sie bzw. der Kontakt zu einer Angehörigengruppe von Suchtkranken wichtig. Auch hier erhalten Sie über eine Suchtberatungsstelle Informationen.

In den Gesprächen sollten Sie sich Klarheit darüber verschaffen, ob sie auf Dauer so weiterleben und mit einem Alkoholiker so etwas wie Partnerschaft oder gar Familie entwickeln können. Sie kennen eigentlich die Antwort ja schon...

Es wird nicht besser. Unter Alkohol und Drogen verändert sich seine Persönlichkeit, so wie er jetzt schon aggressiv reagiert.

Von ihm ist kein Handeln zu erwarten. Jedenfalls nicht, solange sein Umfeld ihn weiter so deckt

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sollten sich weitere Rückfragen oder der Bedarf für weitere Infos ergeben, schreibe ich sehr gerne mehr dazu !

Ansonsten würde ich Sie um eine freundliche Bewertung bitten, da nur so das eingezahlte Guthaben anteilig als Honorar zugeschrieben werden kann. Vielen Dank !

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Können Sie mir erläutern, wieso Sie sich so gar nicht weiter rühren ? Das hinterlässt bei mir doch eine gewisse Ratlosigkeit ...

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