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Dr. G. Gleich
Dr. G. Gleich, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 191
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Paartherapie
61964095
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Dr. G. Gleich ist jetzt online.

Hallo, es geht in meiner Frage nochmalig um die Medikamentenumstellung

Beantwortete Frage:

Hallo,
es geht in meiner Frage nochmalig um die Medikamentenumstellung meines Sohnes. Er nahm bisher täglich 400 mg Amisulprid (200mg) 1-0-1, seit Donnerstag abend wurde das Amisulprid um 100 mg reduziert und wegen einer Umstellung bekam er zusätzlich 200 mg Quetiapin retard. Er soll zukünftig auf 600 mg Quetiapin kommen. Momentan leidet er sehr unter dieser Umstellung, welche bedeutet das er im Tagesverlauf sehr unruhig wird und ich denke, dass es vielleicht nicht ausreicht nur 300 mg Amisulprid und 200 mg Quetiapin retard zu geben. Ich werde morgen natürlich die Vertretung des Neurologen meines Sohnes kontaktieren nur was kann ich heute tun wenn er wieder sehr unruhig wird. Die Medikamente erhöhen oder das Quetiapin weglassen? Tavor habe ich derzeit nicht. Könnte er evtl. auch bei Bedarf Risperidon nehmen oder Diazepam? Bedanke ***** ***** für Ihre Antwort. Ich bin froh, dass es diesen Service gibt.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
Quetiapin ist ein sedierendes Antipsychotikum, Sie können es also ruhig weiterhin dazugeben. Ebenso würde ich ihm vorerst wieder die alte Dosis von 400 mg Amisulprid geben, zusätzlich zum Quetiapin. Sollte die Unruhe bleiben, dann ist Diazepam eine gute Bedarfsmedikation (5-10 mg sollten reichen).
Gutes Gelingen wünscht
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sind diese extremen Umstellungssymptome normal?

Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 3 Jahren.
100 mg weniger Amisulprid sollten sich eigentlich nicht so helftig auswirken, zumal ja Quetiapin quasi zum Ausgleich dazugegeben wurde.
Allerdings spielt auch die ängstliche Erwartung, was passiert, wenn man die gewohnte Medikation ausschleichen soll. Und Quetiapin wirkt zwar sofort beruhigend, aber nicht sofort antipsychotisch, es kann also sein, dass noch nicht genügend Schutz durch Quetiapin bestand.
Meiner Einschätzung aus der Ferne nach hat die heftige Unruhe viel mit Angst vor dem neuen Medikament zu tun. Warum erfolgt übrigens die Umstellung auf Quetiapin?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Er soll Quetiapin retard bekommen, weil Amisulprid nicht mehr so gut gewirkt hat und es sich vermehrt Symptome von Borderline zeigten. Wann kann denn die Dosis des Quetiapin auf 400 mg gesteigert werden?

Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da die 200mg Quetiapin offenbar nicht ausreichend sedieren, können Sie auch heute schon auf 400mg erhöhen. Das geht auch, wenn Sie zusätzlich 300 oder 400 mg Amisulprid geben.
Dr. G. Gleich und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich danke ***** ***** für Ihre Antworten. Diese Informationen sind sehr wichtig für meinen Sohn und auch für mich. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag und hoffe, dass es meinem Sohn bald wieder besser geht.

Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 3 Jahren.
Gerne, ebenfalls schönen Sonntag.