So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Gehring.
Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24674
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

Mein sehr guter Bekannte liegt auf der Intensiv Station, seit

Beantwortete Frage:

Mein sehr guter Bekannte liegt auf der Intensiv Station, seit Mittwoch, sein Gesundheitszustand hat sich drastisch noch mehr verschlechtert. Er wird jetzt sogar künstlich beatmet und die Ärztin sagt, er hätte einen Alkoholentzug, ich habe gesagt mein Bekannter trinkt gar kein Alkohol. Die Ärztin sagte mir, er hat eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und jetzt hat er einen Alkoholentzug. Ich bin nur die gute Freundin und ich kann nichts machen und bekomme keine richtigen Antworten. er hat keine Familie.Ich schwöre er trinkt keinen Alkohol, wegen seinen Tabletten, die er einnehmen muss. Er liegt das 2. Mal in der gleichen Klinik, im Oktober hatte er schwere Gehirnbluten, eine Ausbeulung an einer Ader im Gehirn, welche geplatzt war,was aber repariert wurde und zusätzlich medikamentös eingestellt wurde durch Blutdrucksenker. Ich habe ihm damals das Leben gerettet, sagte mir der Arzt , weil er in 10 Minuten damals im Krankenhaus war und er keine bleibenden Schäden, weder geistig noch motorisch jetzt hat, er war der Wunderpatient der neurologische Intensivstation. Er nimmt seit 5 Jahren weiterhin diese Antidepressiva, wegen seiner Angststörnungen und Depressionen, aber er trinkt 0 Alkohol, bitte glauben sie mir das. Jetzt habe ich die Ärzte gefragt, ob sie ihm diese Medikamente über den Tropf geben, als Antwort kam was für Medikamente, sie wissen nichts davon. Als er von einem Taxifahren eingeliefert wurden war, hatte er solche Schmerzen, sie haben in mit hohen Schmerzmittel-Dosen vollgepumpt. Er war nicht mehr ansprechbar, die nächsten Tage wurde es aber immer schlechter mit ihm. Weil er getobt hat, haben sie ihm am Bett fixiert und weiter Schmerzmittel und künstliche Ernährung, sowohl Sauerstoffversorgung, weil seine eigne Atmung immer schlechter wurde. Wie kann das sein, er liegt doch in dem gleichen Krankenhaus, wo er mit Tabletten eingestellt wurde. Da muss es doch eine Krankenhaus Akte geben, die das medikamentöse Einstellen belegt. Er ist seit 3 Tagen nicht mehr ansprechbar. Kann es sein, dass sich durch das abrupte Absetzen von Tavor, Mirtazapin und Blutdrucksenkern, sich sein gesundheitlicher Zustand so drastisch verschlimmert hat in den 7 Tagen ? Ich habe jetzt meine Vermutungen geäussert und heute wollten die Pfleger der Intensivstation die Tabletten sehen. Ich habe sie aus der Wohnung geholt und diese Tabletten dem Krankenhaus gebracht. Ich weiss aber nicht ,was sie jetzt tuen werden. Bitte helfen sie mir mit einer Auskunft. Was müssen die Ärzte beachten, wenn sie all dies Tabletten jetzt wieder einsetzen ?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Tag,
Tatsächlich kann man einen Alkoholentzug gut mit einem Medikamentenentzug verwechseln; die Bauchspeicheldrüsenentzündung passt besser zum Alkohol, darum hat man den vermutet. Letztlich ist das aber auch nicht wichtig.
Warum man die alte Akte nicht zu Rate zog, weiß ich nicht. Man wird jetzt sehen, ob man eingeschränkt etwas von den alten Medikamenten wieder gibt, um den Entzug langsamer hinzukriegen und Entzugssymptome zu vermeiden.
Warum die Atmung so schlecht ist, kann ich nicht sagen, vielleicht hatte er auch etwas viel Tavor gegeben, oder die Entzündung hat ihn so gefordert. Man hat ihn sicher jetzt tief beruhigt, damit er nicht leidet.
Die Intensivmediziner kennen sich bestens mit den Medikamenten aus und entscheiden anhand des Befundes Ihres Freundes, ob und wie sie die wieder einsetzen.
ich wünsche ihm das Allerbeste!
Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.