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Arzt-Psychotherapeut
Arzt-Psychotherapeut, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 219
Erfahrung:  allg. Medizin, Verhaltenstherapie, mehrjährige Erfahrung in stationärer und ambulanter Psychiatrie
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Arzt-Psychotherapeut ist jetzt online.

Patchworkfamilie, sind in Trennung. Leibliches Kind des Vaters

Kundenfrage

Patchworkfamilie, sind in Trennung. Leibliches Kind des Vaters wendet sich von leiblicher Mutter ab und verachtet sie massiv. Das will niemand, was ist zu tun.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Arzt-Psychotherapeut hat geantwortet vor 3 Jahren.

Arzt-Psychotherapeut :

guten tag

Arzt-Psychotherapeut :

so wie sie schrieben verachtet der Sohn 13-jährig seine leibliche Mutter nach einer Trennung der Eltern.

Arzt-Psychotherapeut :

Dabei wäre wichtig zu wissen: bei wem wohnt der Sohn, nun, wer hat aus seiner Sicht Schuld an der Trennung seiner Eltern und wie kam es zu dieser Trennung??

Arzt-Psychotherapeut :

würde mich freuen, wenn sie mir zunächst diese Infos noch zusätzlich geben könnten.

JACUSTOMER-hi4i9ilm- : Leben noch im gemeinsamen Haushalt, schlafen in getrennten Zimmern, gibt wohl der Mutter die Schuld, sie hat die Trennung ausgesprochen. Vater ist auf Wohnungssuche und Sohn möchte mit. Sieht wechselnden Aufenthalt als Zwang, was aber auch im Interesse des Vaters ist.
Arzt-Psychotherapeut : also habe ihnen ein paar gedanken zusammengetragen, die familienpsychologisch wichtig sind:
Arzt-Psychotherapeut : Tipp für Eltern: Scheidungskinder nicht überfordernbeide Elternteile sollten dem Kind gegenüber in dieser schwierigen Zeit mit viel Liebe, Geduld und Nachsicht handeln. Die Verunsicherung ist sowieso schon groß, da wären Druck und falsche Erwartungen absolut fehl am Platz. Negative Äußerungen über den Partner und das Kind sind möglichst zu unterlassen, da man die Kinder in einen schweren Gewissenskonflikt stürzt. Überlassen Sie die endgültige Entscheidung, wo das Kindmleben möchte dem Kind selbst, wenn beide Partner dazu bereit sind, das übernehmen zu können. Übergehen Sie das Kind bei dieser Entscheidung, wo wohnen, werden sie Ihnen das wohl oft ihr Leben lang übel nehmen. Auch ein monatelang andauernder Sorgerechtsstreit wäre den Kindern gegenüber mehr als unfair.Tipps für schon ältere Scheidungskinder: Mit den Eltern viel sprechenKinder sollten bei einer Scheidung immer versuchen, neutral zu blieben, und sich nicht von einem Elternteil negativ beeinflussen lassen, oder einen Elternteil als den allein schuldigen zu sehen. Das sollte mit dem Kind ausführlich besprochen werden. auch evtl. einzeln mit beiden Elternteilen. Wenn die Eltern es nicht mehr auf die Reihe bekommen, miteinander zu reden, sollten Kinder niemals als Vermittler von Nachrichten dienen. Kommunikation ist in dieser Zeit das A und O, Kinder sollten Gefühle offen äußern können, au ch Wut auf einen oder beide Elternteile benennen zu können.Um etwas Frust abzubauen, helfen auch mal ein paar Schläge ins Kopfkissen auf einen Boxsack oder mal etwas laute Musik. Freunde aus der Schule sorgen für die nötige Ablenkung und sind jetzt besonders wichtig in dieser schwierigen Zeit. Hobbys und ein Tagebuch oder Musikintrument oder sportliche Gemeinschaft sorgen ebenfalls für gesunde Ablenkung von der schwierigen Familiensituation.Versuchen sie also in ihrer Situation, dass ihr Sohn kein einseitges Feindbild generiert, relativieren sie dies als beide Eltern in wiederholten Gesprächen, zeigen sie Verständnis für seine Wut und lassen sie ihm Freiräume, sein sie aber beide auch aktiv gesprächsbereit für seine Kritik und habe sie beide als Eltern wenn möglich eine einige gemeinsame Haltung.
Arzt-Psychotherapeut : hoffe ihnen damit ein paar erste wichtige aspekte vermitteln zu können