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Dr. G. Gleich
Dr. G. Gleich, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 191
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Paartherapie
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Dr. G. Gleich ist jetzt online.

Hallo ich hatte eine Psychose und soll nun auf eine Drogentherapie

Kundenfrage

Hallo ich hatte eine Psychose und soll nun auf eine Drogentherapie , allerdings glaube ich das ich eher ein psychosomatisches Problem habe , ja ich hatte THC konsumiert allerdings hatte ich vor der Psychose immer mehr schlafprobleme und war vor der Psychose auch 3 Tage wach , ich kann nachts nur wenig schlafen und bin öft am zähneknirschen habe so eine art innere angst wo durch auch noch ein Nervenzucken hinzukommt, ich lebe seit 27.11 abstinent und habe auch keinen wunsch mehr danach Drogen zu konsumieren, leider werde ich von meiner Psychiaterin in eine Schublade gesteckt sie meint mit den Drogen und dann hat es sich wobei ich sehe eher mein Problem eher in dem wie gesagt besprochenen psychomatischen Hintergrund ich habe schon mit der Psychotherapeutin gesprochen aber diese läßt sich nicht überzeugen das eine psychosomatische Therapie bei mir reicht , leider habe ich bereits die Therapie beantrage würde aber gerne statt einer Drogentherapie eine psychsomatische Therapie machen , leider ist es bei uns unmöglich überhaupt einen Termin bei einem anderen Psychotherapeuten zu bekommen um diese davon zu überzeugen das bei mir wie ich denke eher Ängste das Problem darstellen
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Djimikaja hat geantwortet vor 3 Jahren.

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Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,
es ist gut möglich, dass Sie THC als eine Art Selbstmedikation verwendet haben. Gut ist auch, dass Sie schon seit letztem November abstinent sind. Man könnte nun tatsächlich streiten, was die Henne und was das Ei war. Zuerst die innere Anspannung und dann der THC-Konsum oder umgekehrt, Tatsache ist nun mal, dass THC die Fähigkeit zur Realitätsüberprüfung und die Selbstkontrolle schwächt. Wenn das Gehirn in der Lage ist, die Bedeutung von Gefühlen und Anspannungen besser zu verstehen, geht es uns auch besser, wir haben dann das Gefühl, weniger ausgeliefert zu sein, das Gefühl von Selbstwirksamkeit wird erhöht.
Eine Entwöhnungsbehandlung dient vor allem der Ehöhung von Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit, es handelt sich dabei auch um eine psychosomatische Therapie, nur mit dem speziellen Fokus auf Drogen. Es ist also eine spezielle Therapie zum Training von Selbstkontrolle. Also etwas ausgesprochen Positives.
Zudem ist es schwierig für Ihre Psychiaterin, einen Therapieplatz in einer anderen psychosomatischen Klinik zu finden, da ein Mitauslöser für die Psychose THC war. Die Kliniken fürchten, dass sie, sollte es zu einem Rückfall kommen, damit nicht umgehen könnten. Die müssen sich einfach absichern.
Ich würde die Chance auf jeden Fall nutzen, Sie werden auf jeden Fall von der Therapie profitieren, und auch wenn Sie schon lobenswerterweise so lange abstinent sind, die Entwöhnungsbehandlung antreten. Sie ist genau deshalb geeignet, weil dadurch die Fähigkeiten bei der Bewältigung von Stressoren gefördert wird, Frustrationen besser ausgehalten oder effektiver bewältigt werden.
Es ist wirklich eine gute Sache, Sie werden sehen.

 

Gute Besserung jedenfalls,

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