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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 25297
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Abend...ich musste mich lange durchringen,um Ihnen zu

Kundenfrage

Guten Abend...ich musste mich lange durchringen,um Ihnen zu schreiben.Ich bin 52,hab 4 Kinder,eins davon mit Down Syndrom und ich leb nun allein.Leide an chronischer immer stärker werdender Migraene,Angstzustaende,Depressionen und bin seit 20 Jahren trockene Alkoholikerin.Ich bin Einzelkind und wurde schwer misshandelt von meinen Eltern,mehr vom Vater.Schlaege täglich mit Guertelkoppel,Fuesse ins kochende Wasser stellen müssen,rohe Zwiebeln essen muessen.Dies passierte in der ehemaligen DDR woich geboren wurde.Auf Grund dessen war ich 2 mal im Kinderheim..1 mal fast 4 Jahre und dann nochmal 1 Jahr.Damals hab's auch keine weitere Chance irgendwas dagegen zu tun.Seit 1989 leb ich nun hier in der BRD und war inzwischen 3 mal verheiratet...wo es ähnlich ablief.Schlaege,Manipulationen etc.Seit drei Jahren,fast vier leb ich nun allein und ich leide nach wie vor an den geschehenen Dingen.Ich kann ohne Beruhigungsmittel kein Verkehrsmittel,Lift,Menschenansammlungen ertragen.In derEx DDR war ich über ein Jahr im Gefaengnis..weil ich mich nicht angepasst habe und auch nicht wusste,für was.Nun ist es so,dass ich nun 50%Gdb zugesprochen bekommen habe..auf Grund der Diagnosen.Ich fühl mich nicht wirklich verstanden von den Aerzten(Neurologe).Ich komm einfach nicht weiter und fühl mich ohnmächtig.Ich bin nicht beziehungsfähig und ich bin schon über Jahre arbeitslos.Bekomm gerade so alles Zuhause auf die Reihe.Meine behinderte Tochter lebt seit 1Jahr im Wohnheim,die ich bis da 15 Jahre allein erzogen habe.Was kann ich machen im Bezug auf mein Problem?Ich platze und kann nicht wirklich mit jemanden darüber reden.Auch weiß ich nicht,wie ich es anstellen soll,Hilfe zu erhalten.Ich lebe am Niederrhein und kann mich nicht wirklich jemanden anvertrauen.Vielleicht können Sie mir bitte Tipps geben..Mit freundlichen GruessenXXXXX XXXXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
uten Morgen,

Schade, dass Sie es so schwer hatten und haben! Leider ist es oft so, dass man durch die Entwicklungen in der Kindheit so geprägt wird, dass man an Männer kommt, die einem genau so schaden wie der Vater es getan hat. Es ist gut, dass Sie die Kraft hatten, sich jetzt zu trennen. Auch für die Tatsache, dass Sie es geschafft haben, trocken zu werden, verdienen Sie allergrößten Respekt! Das zeigt, dass Sie eine Menge Stärke in sich haben und sicher die Kraft, noch etwas zum Guten zu wenden.
Neurologen sind Spezialisten für Hirn und Nerven; Psychiater sind die Ansprechpartner, die sich mit der Seele auskennen. Ich würde mir einen guten unter www.jameda.de suchen. Auch fände ich es hilfreich, wenn Sie zunächst einmal in einer Klinik zur Ruhe kämen und dort mit Kunst Musik, Gesprächskreisen und Einzeltherapie nach und nach lernen könnten, sich zu öffnen. Solche Klinikaufenthalte bezahlt auch die Krankenkasse. Sogar Ihr Hausarzt könnten Sie einweisen. Ihm könnten Sie sich vielleicht am ehesten anvertrauen; meist wissen Hausärzte auch, welche Psychiater im Umkreis empfehlenswert sind.
Ich hoffe, dass Sie den Mut aufbringen. Sie haben schon mehr bewältigt, insofern bin ich optimistisch.
Alles Gute wünsche ich Ihnen!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Tag,

Gern habe ich mich Ihres Problems angenommen und Ihre Frage und fachgerecht beantwortet. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann stellen Sie sie mir gern. Falls nicht, wäre es nett, wenn Sie meinen Rat nun mit einer freundlichen Bewertung danken würden. So sehen es die Geschäftsbedingungen von Justanswer vor, nur so erhalte ich ein Honorar für meine Hilfe, und das ist eine Grundlage dafür, dass wir diese Beratungsseite aufrecht erhalten können. Herzlichen Dank und alles Gute!