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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24371
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich habe seit etwas mehr als 2 Jahren einen Partner,

Kundenfrage

Hallo, ich habe seit etwas mehr als 2 Jahren einen Partner, der meines Erachtens unter Depressionen leidet. Er hat immer wieder Hochs, aber auch öfters sogenannte Tiefs. In diesen empfindet er keinerlei Freude, hat zu nichts Lust oder Spaß. Er hat Schuldgefühle (macht sich für den Tod der Mutter verantwortlich, für das Scheitern der vorhergehenden Ehe) und meint, immer Allen gerecht werden zu müssen. Besonders belastend ist es, dass er dann auch keinerlei Gefühle empfindet, d. h. er ist überzeugt, mich nicht zu lieben. Denn die ersten Monate nach unserem Kennenlernen war er in so einer Hochstimmung und jetzt sind diese "Schmetterlinge" nicht mehr da. Dies geht mehrere Tage so, danach ist er wieder auf dem Eroberungstrip und sagt mir dann auch wieder, dass er mich liebt. Ich habe das nun schon oft durchgemacht und es ist sehr belastend. Ich will ihm helfen, weiß aber auch, dass ich nicht seine Therapeutin sein kann und will. Ich habe ihn "sanft" auf diese Erkrankung hingewiesen und dass seine Probleme daran liegen (könnten), aber er will sich (noch) nicht damit abfinden und meint, dass sich das eingestehen zu müssen, so etwas wie eine Niederlage wäre. Wie soll ich mich nun verhalten? Gerade ist auch wieder so eine Phase, aber damit habe ich gerechnet, es war die letzten 2 Jahre auch so: Weihnachten naht und im Januar sein Geburtstag (er ist jetzt 48 Jahre, ich bin 38, was in seinen Augen auch oft die Überzeugung auslöst, zu alt für mich zu sein).
Liebe Grüße
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Tag,

Dr. Höllering :

Hier ist nicht nur liebevolle, geduldige Unterstützung sinnvoll, sondern auch eine kleine Pistole auf der Brust. Er sollte wissen,dass es für Sie sehr schwer ist, mit diesen Gefühlsschwankungen zu leben, und dass nicht nur er darunter leidet, sondern Sie es auch tun. Bitten Sie ihn also, für Sie und für die Zukunft Ihrer Partnerschaft ärztlichen Rat zu suchen. Das muss nicht in erster Linie bei einem Psychiater sein, sondern kann auch in ersten Gesprächen beim Hausarzt geschehen. Der kennt schon Mittel und Wege, Therapieangebote überzeugend zu unterbreiten.

Dr. Höllering :

jeder 5 Erwachsene macht einmal im Leben eine depressive Episode durch, insofern ist er in bester Gesellschaft. Vielleicht mag er ja auch für sich heimlich mal diesen Test machen: http://www.therapie.de/psyche/info/test/depression/

Dr. Höllering :

Es wäre gut, wenn Sie im keine Diagnose "verpassten", sondern ihm sagen, dass seine Tiefs doch sehr belastend auch für Sie wären, und sie ihn daher um ein Gespräch mit seinem Arzt bäten. Mehr erst einmal nicht, das aber immer wieder.

Dr. Höllering :

Viel Glück!

JACUSTOMER-4652essw- :

Guten Tag,

JACUSTOMER-4652essw- :

wenn ich ehrlich bin, finde ich die Antwort ziemlich allgemein verfasst und nicht wirklich hilfreich.

Dr. Höllering :

Hallo :-)

Dr. Höllering :

Sie haben den Chat gewählt ?! Das ist ein Dialog, der nur mit Ihnen gemeinsam stattfinden kann.

JACUSTOMER-4652essw- :

Eigentlich wollte ich nur eine Antwort verfassen, da ich im Moment nicht wirklich Zeit für einen CHAT HABE:

Einen Test hat mein Partner schon einmal im Netz gemacht und die Diagnose "Depression" erhalten. Er war erschrocken und als erste Reaktion zu einem Besuch beim Hausarzt bereit. Dieser hatte aber zufällig Urlaub und danach hat mein Partner

JACUSTOMER-4652essw- :

für sich beschlossen, brauche ich nicht. Dies ist jetzt 1 1/2 Jahre her.

Dr. Höllering :

Wir brauchen den Chat auch jetzt nicht weiter führen. Es ist aber sehr unschön, eine schlechte Bewertung hingeworfen zu bekommen, bevor man sich überhaupt unterhalten hat!

Dr. Höllering :

Dass er den Test gemacht hat, haben Sie auch eingangs nicht geschrieben. Umso besser aber, denn dann haben Sie einen Ansatzpunkt.

Dr. Höllering :

Von Ihnen kann keiner erwarten, dass Sie Rücksicht nehmen, all die Hochs und Tiefs ertragen, ihn unterstützen und selbst zu kurz kommen

Dr. Höllering :

Ich halte es darum für sinnvoll, ein bisschen Druck auszuüben, also die Forderung zu stellen, dass er mit hilft, seine Krankheit zu bekämpfen.

Dr. Höllering :

Ich warte dann mal auf Ihre Antwort, wenn Sie Zeit dafür finden.

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