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J.Stelzer
J.Stelzer, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 76
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ärztlicher Psychotherapeut
76208594
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J.Stelzer ist jetzt online.

Ich nehme amisulprid 75 mg - cipralex habe ich abgesetzt. Jetzt

Kundenfrage

Ich nehme amisulprid 75 mg - cipralex habe ich abgesetzt. Jetzt bin ich nicht so leistungsfähig wie ich wollte in sollte ( verantwortungsvoller Beruf) was soll ich tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  J.Stelzer hat geantwortet vor 3 Jahren.
Liebe Fragestellerin, vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Vertrauen. Gerne möchte ich versuchen auf Ihre Frage und Ihr Anliegen zu antworten.
Ich könnte Ihnen etwas besser helfen, wenn ich wüsste, aufgrund welcher Beschwerden Ihnen die Medikamente verordnet worden sind. Cipralex und Amisulprid gehören verschiedenen Wirkstoffklassen an und werden bei verschiedenen psychischen Störungen eingesetzt. Cipralex ist ein Antidepressivum, Amisulprid gehört zu den Neuroleptika. Für mich wäre es hilfreich zu wissen, 1. warum Ihnen Medikamente verordnet worden sind und 2. warum der Wechsel von Cipralex auf Amisulprid erfolgt ist. Dann könnte ich Ihnen deutlich mehr Informationen geben.
Bitte schreiben Sie mir also zunächst noch nähere Informationen, ich antworte Ihnen dann zeitnah. Alles Gute und Grüße.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich hatte vor 11 Jahren eine Psychose.


 


Seitdem nehme ich Neuroleptika.


 


Jetzt Amisulprid 75mg.


 


Cipralex habe ich seit letzten Sommer zusätzlich wg einer Depression eingenommen. Trevilor habe ich nicht vertragen (Bluthochdruckkrisen).


 


Ich mache nach abgeschlossenem Studium eine Ausbildung in einem verantwortungsvollen Beruf.


 


Leider bin ich dem jedoch aufgrund meiner Erkrankung überhaupt nicht gewachsen. Ständiges Medikamenten ein- und ausschleichen hat mich mürbe gemacht.


 


Über eine anonyme Beratung würde ich mich sehr freuen.


 


 


 


 


 


 


 


 

Experte:  J.Stelzer hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo, liebe Fragestellerin. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.. jetzt weiß ich ein wenig mehr, worum es geht. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass ich hier keine Therapieempfehlungen geben darf, Sie hier also nicht ärztlich behandeln kann. Ich kann Ihnen jedoch Informationen auf Fragen geben.
Wichtig bei Psychosen ist ja die Rückfallprophylaxe, das werde ich Ihnen nicht erklären müssen. Diese muß sehr sorgfältig ausgewählt werden, hierfür stehen ganz verschiedene Präparate mit recht unterschiedlichen Nebenwirkungen zur Verfügung. Sie haben Recht, das ständiges An - und Absetzen mürbe machen kann, das sollte Ihnen in der Zukunft erspart bleiben.
Wenn Sie einen verantwortungsvollen Beruf haben, wach und konzentriert bleiben müssen, dann muß Ihre Rückfallprophylaxe diese Anforderungen erfüllen.
Sie muß wirksam sein, ausreichend sein und möglichst nicht sedieren, also zu stark beruhigen und müde machen. Auch sollte Ihre Reaktionsfähigkeit möglichst nicht beeinträchtigt werden.
In den letzten Jahren wurden eine Reihe von Neuroleptika entwickelt, die aus meiner Sicht hier eingesetzt werden könnten. Allerdings wirken diese Präparate bei unterschiedlichen Personen auch wieder ganz unterschiedlich. Amisulprid kann zum Beispiel nervös und unruhig machen, andere wieder ermüden. Genau wird Ihnen niemand sagen können, welches Medikament auf welche Weise bei Ihnen wirkt.
Sie sollten das Thema Rückfallprophylaxe mit Ihrem behandelnden Arzt nochmals ansprechen und Ihn auf die Punkte aufmerksam machen, die das Medikament erfüllen sollte. Ich bin sicher, Sie werden ein Medikament finden, welches Ihren Ansprüchen genügt, eine ausreichende Rückfallprophylaxe bietet, Sie auf der anderen Seite aber auch Ihren Job machen läßt. Die Einstellung auf ein entsprechendes Medikament ist nicht einfach, man muß oft mehrfach probieren, muß das Präparat jedoch auch einige Zeit einnehmen, da bei vielen Präparaten anfängliche Nebenwirkungen oft in den ersten Wochen der Einnahme wieder zurückgehen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Ihnen hier keine konkreten Präparate empfehlen kann. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen zunächst geholfen zu haben.
Wenn Sie mit meiner Antwort zufrieden sind, können Sie mich positive bewerten. Sollten Sie Rückfragen haben, kann ich Ihnen noch einmal antworten.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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