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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24396
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich habe seit einer Woche Opipramol abgesetzt

Beantwortete Frage:

Ich habe seit einer Woche Opipramol abgesetzt. Ich hatte es 4 Jahre lang mit 50mg-0-50mg eingenommen. Ich empfand keinerlei Entzugserscheinungen, im Gegenteil es ging mir sogar besser (erleichtertes Gefühl, keine Nervosität o.ä.) Seit einigen Tagen habe ich nun so etwas wie einen grippalen Infekt der aber keiner ist. Kopfschmerzen, Müdigkeit sowie eine Verschlimmerung einer Allergie mit laufender Nase und Niesen. Nachts habe ich das Gefühl als wäre ich im Schlaf halb wach... Auch seit 2 Tagen bin ich viel traurig, weine und habe wieder etwas mehr Ängste und Befürchtungen. Meine Frage: Hat sich durch das Opipramol ein Spiegel aufgebaut der sich jetzt erst langsam abbaut und dadurch kommen nun erst die "Entzugserscheinungen"? Muss ich also damit rechnen das es erst ab jetzt in den nächsten Tagen, Wochen vllt. Monaten durch Abbau des Spiegels mit mir psychisch bergab geht? Ich war so froh das ich erst überhaupt nichts von einem Entzug gespürt habe. Und im Internet gibt es keine konkreten Aussagen darüber ob Opipramol einen Spiegel aufbaut oder nicht und wie lange mit Beschwerden nach dem Absetzen zu rechnen ist. Was kann ich tun um sie ggf. abzumildern?

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Dr. Höllering :

Guten Tag, es ist tatsächlich so, dass Opipramol einen gewissen Wirkspiegel aufbaut; darum wirkt es ja auch nicht sofort, sondern erst nach einigen Wochen der Einnahme.

Normalerweise entzieht man solche Medikamente daher langsam und am besten in Zusammenarbeit mit dem verordnenden Arzt, der bei regelmäßigen Terminen mit Ihnen gemeinsam schaut, ob es alles gut läuft. Ich würde zunächst mal wieder abends 50 mg nehmen (die Morgendosis weiterhin weglassen) und schauen, ob es Ihnen in einiger Zeit (es kann aber zwei Wochen dauern) wieder besser geht. Tut es das, können Sie mit dem Absetzen fortfahren, indem Sie zwei Wochen jeden 2. Tag eine Kapsel nehmen.
Dann könne Sie es ganz absetzen. Nervosität und Traurigkeit sind Entzugssymptome, Grippegefühl ist es nicht.
Benutzer:

Passt das vom Zeitrahmen her dass ich das jetzt erst nach ca. 4-5 Tagen bekommen habe? Danke für die Informationen schonmal

Dr. Höllering :

Gerne. Danke für eine freundliche Bewertung meiner Hilfe!

Benutzer:

Wie kann ich abschätzen ob ich da jetzt einfach mal durchmuss um das Medikament abzusetzen oder es vllt. zu gefährlich wird? Ich habe in nächster Zeit auch einige sehr schwere Themen in meinem Leben anzugehen und weiß nicht ob es daher vllt. besser wäre zumindest wieder etwas Opipramol zu nehmen

Dr. Höllering :

Sie sollten es wieder nehmen, zumindest einmal am Tag, und nicht gleich ganz absetzen. Gerade, wenn Sie es zur Zeit schwer haben.

Benutzer :

Ok. danke ***** ***** auf 2x tgl. 25mg aufgeteilt wegen der kurzen Halbwertszeit?

Dr. Höllering :

Nein,wegen des Wirkspiegels ist das nicht nötig.

Benutzer :

Wie lange dauert es bis sich der Wirkspiegel im Körper ganz abbaut?

Dr. Höllering :

Ca 4 Wochen.

Benutzer :

Eine Frage hätte ich noch, das es am ersten Tag ohne Opipramol war als wäre eine Art Druckgefühl von der Brust weg muss ich mir da Gedanken machen wegen Herz/Lunge?

Dr. Höllering :

Mit 33 hat man keine Herzerkrankung, die ein Druckgefühl macht, und auch die Lunge würde dann immer auch zu Husten führen. Aber ohne Sie zu sehen, kann ich nichts dazu sagen.

Benutzer :

Danke für Ihre Hilfe. Einen schönen Abend Ihnen noch!

Dr. Höllering :

Gern geschehen. Ihnen auch!

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.

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