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Dr. G. Gleich
Dr. G. Gleich, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 191
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Paartherapie
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Dr. G. Gleich ist jetzt online.

Verschwinden die massiven Nebenwirkungen (Gastritis und starke

Kundenfrage

Verschwinden die massiven Nebenwirkungen (Gastritis und starke Unruhe) von Moclobemid wieder, wie ich es von einigen SSRIs kannte? Ich habe es in 3 Wochen erst auf 1x150mg/die 'geschafft'. (Immer wieder auf 0/die, wenn es zu schlecht wurde).
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Moderator hat geantwortet vor 3 Jahren.

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Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,
sollte das mit dem Moclobemid nicht klappen, bliebe noch Methylphenidat (Ritalin).
Bedauerlich ist, das Moclobemid nicht in geringeren Dosen als 150 mg angeboten wird, und die erhältlichen Präparate nicht teilbar sind (Filmtabletten), weil die Substanz dann zu plötzlich im Blut landen würde.
Ich nehme an, Sie haben ohnehin schon die Tablette immer erst nach einer Mahlzeit genommen (dadurch wird die Aufnahme verzögert).
Mit der Zeit dürften die Nebenwirkungen weniger werden. Wie lange das dauert, ist schwer zu sagen, der Körper ist einfach seit 46 Jahren auf eine schwächere Monoamin-Wirkung eingestellt. Es könnte schon 2-3 Monate dauern, bis Sie 150 mg vertragen. Bei der Eingewöhnung könnte zumindest die massive Unruhe vorübergehend mit Benzodiazepinen (z.B. Lorazepam) gemildert werden. So könnten Sie die Eingewöhnung rascher hinbekommen. Zu bedenken ist dabei, dass die Wirkung von Lorazepam (aller Benzodiazepine) mir der Dauer der Einnahme nachlässt. Wenn Sie also nach 2 Monaten mit Moclobemid ausgeglichen wären, würde das bei gleicher Lorazepamdosis (z.B. 0,5mg) bedeuten, dass Sie über den Berg sind, weil Lorazepam ohnehin nicht mehr so gut wie am Anfang wirken dürfte. Dann sollten Sie Lorazepam ganz langsam ausschleichen, z.B. 0,5 und 0,25 mg im täglichen Wechsel für 2 WoXXXXX, XXXXXn täglich 0,25 mg für 3 WoXXXXX, XXXXXn jeden 2. Tag 0,25 mg für 4 WoXXXXX, XXXXXn jeden 3. Tag für 4 WoXXXXX, XXXXXn absetzen.

Interessant wäre, ob Moclobemid in irgendeinem Land der Welt (in Deutschland leider nicht) auch in geringerer Dosierung angeboten wird. Ich rate, sich bei einer Internationalen Apotheke zu erkundigen.
Sollte die geringere Dosis weltweit nicht verfügbar sein und die Eingewöhnung mit oder ohne Lorazepam einfach nicht gelingen, bliebe nur Methylphenidat, das beliebig dosiert werden kann.

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