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Dr. G. Gleich
Dr. G. Gleich, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 191
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Paartherapie
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Dr. G. Gleich ist jetzt online.

Wie sinnvoll ist es eine Alzheimer erkrankte wegen sehr starker

Kundenfrage

Wie sinnvoll ist es eine Alzheimer erkrankte wegen sehr starker Unruhe in der Gerontopsychiatrie zu behandeln.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,
sieht fast so aus, als wäre die Risperidondosis zu hoch, deshalb der Laufzwang. Günstiger wäre eventuell eine deutlich geringere Dosis, morgens und abends je 0,5 mg, oder maximal 2x1mg. Eine Tagesdosis von 4 mg ist jedenfalls zu hoch.
Das Gefühl, ständig Wasserlassen zu müssen, könnte eine weitere Form der Unruhe sein, ähnlich der Laufunruhe, eine Nebenwirkung der Überdosierung von Risperion. Unbedingt ausgeschlossen werden muss aber eine Blasenentzündung oder Harnleiterkonkremente (also Nierensteine, die im Harnleiter stecken), die eine ähnliche Harnblasensymptomatik verursachen können. Manchmal führt auch eine zu geringe Flüssigkeitzufuhr zu derart konzentriertem Urin, dass die darin enthaltenen Salze zu einer Blasenreizung führen. Auf jeden Fall muss also der Urin auf Bakterien, ph-Wert, Erythrozyten und Leukozyten untersucht werden. Falls unauffällig, sollte eine Ultraschalluntersuchung der Nieren zum Ausschluss einer Stauung erfolgen.

Leider haben auch Demenzkranke häufig körperliche Erkrankungen, daran muss immer gedacht werden.

Auf jeden Fall ist die Einstellung der Medikation in der Gerontopsychiatrie anzuraten, damit die adäquate Dosis des richtigen Medikaments anhand täglicher Überwachung von Wirkung und Nebenwirkungen erfolgen kann, und gleichzeitig die erforderlichen Untersuchungen (Nebenwirkungen, Blut, Urin, Sonografie etc.) unproblematisch durchgeführt werden können.