So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. G. Gleich.
Dr. G. Gleich
Dr. G. Gleich, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 191
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Paartherapie
61964095
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dr. G. Gleich ist jetzt online.

Gerontopsychiatrie sinnvoll Bei Alzheimer

Kundenfrage

Meine Frau ist an Alzheimer erkrankt und im fortgeschrittenem Stadium. Ist es da Sinnvoll sie in der Gerontopsychiatrie zu lassen, wenn es auch Kurzfristig ist. Mir erscheint das wie eine Quälerei.

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. G. Gleich hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,
die Gerontopsychiatrie ist tatsächlich kein Spaß, aber das sin Krankenhäuser im allgemeinen ohnehin selten, denn man ist in der Regel sehr krank, so auch Ihre Frau. Allerdings kann man dort sehr viel besser eine geeignete Medikation finden und auch rasch auf die richtige Dosis anpassen, so dass es Ihrer Frau dann längerfristig etwas besser gehen dürfte. Eine gut eingestellte Medikation mit Abstimmung sämtlicher internistische Medikamente ist tatsächlich sehr wichtig und kann am besten in Zusammenarbeit von Internisten und den Gerontopsychiatern erfolgen.In der hausärztlichen Versorgung oder durch einen ambulanten Psychiater vor Ort kann das keinesfalls so gut gelingen. Auch der Psychiater, der Ihre Frau, sollte sie in einem Pflegeheim sein, besucht, hat ja keinen so umfassenden Überblick über Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten, schaute nur quasi kurz vorbei, verlässt sich auf die Angaben des Pflegepersonals. In der Gerontopsychiatrie ist die Überwachung da deutlich besser. Leider muss der Katheter oft sein, eigentlich auch die würdevollere Variante, da der auch den dementen Patienten unangenehme Uringeruch aus eigenen Windeln auf diese Weise entfällt. Zusätzlich kann über den gesammelten Urin auch besser erkannt werden, ob die Flüssigkeitszufuhr ausreicht, Proben zur Diagnostik können ebenso leicht entnommen werden.
Und seien Sie sicher, man wird Ihre Frau keinesfalls länger in der Gerontopsychiatrie lassen, als unbedingt erforderlich.

Ich hoffe, Ihre Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. In diesem Fall freue ich mich über eine gute Bewertung. Sollten noch Unklarheiten geblieben sein, bitte einfach noch mal nachfragen.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Psychiatrie