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Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
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Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

Meine Tocher wurde gestern in die Psychiatre zwangseingewiesen,

Beantwortete Frage:

Meine Tocher wurde gestern in die Psychiatre zwangseingewiesen, da sie mit Selbstmord gedroht hatte (Liebeskummer) jetzt will sie aber unbedingt wieder zu mir nach Hause. Was kann ich tun, wenn die Ārzte dagegen entscheiden. Ich bin total am Ende.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r besorgte/r Mutter/Vater,

Sie machen sich völlig zu Recht Sorge, es geht Ihrer Tochter nicht gut.

Wenn die behandelnden Ärzte Ihre Tochter noch für gefährdet halten, sollten Sie denen vertrauen. Sie können gar nichts dagegen tun. Natürlich ist die ärztliche Entscheidung sehr schwer, die müssen ja die Verantwortung für das Leben Ihrer Tochter übernehmen. So werden die extra sicher sein wollen und Ihre Tochter möglicherweise ein bis zwei Tage länger unter Aufsicht behalten wollen.

Sie selber können gar nichts tun. Einzig und allein Ihre Tochter kann die Ärzte überzeugen, dass sie die Krise überwunden hat.

Sicher haben Sie noch Fragen - ich antworte gerne weiter. Bitte bewerten Sie meine Antwort erst, wenn Sie völlig zufrieden sind.

Herzliche Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich aber morgen ein Treffen mit dem Arzt und meiner Tocher. Wie können wir ihn überzeugen, das es sich nur um eine kleine Krise gehandelt hat und sie jetzt wieder am Besten bei mir Zuhause aufgehoben ist, wo sie auch beim Therapeuten ihres Vertrauens ihre Therapie fortführen kann. Es geht meiner Tocher wahnsinnig schlecht dort. Zu Ihrer Info - wir leben in der Schweiz und ich weiss nicht, wielange ein Patient trotz Einweisung dort gegen seinen Willen festgehalten darf.

Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 4 Jahren.

Grundsätzlich kann das sehr lange dauern, sogar Monate, solange der Patient selbstmordgefährdet ist.

Aber wenn Sie selber völlig überzeugt sind, dass sie sich nichts antun wird, wenn Sie dafür einen Teil der Verantwortung übernehmen, können Sie das bestimmt morgen gut dem behandelnden Arzt klarmachen und ihn so überzeugen. Wenn er Ihnen und Ihrer Tochter nicht glaubt und traut, dann muss sie wohl noch bleiben.

Ich drücke Ihnen die Daumen!

Dr. med. St. Berghem und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.