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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 25063
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, habe ein ganz großes Problem und weiss nicht weiter.

Kundenfrage

Hallo, habe ein ganz großes Problem und weiss nicht weiter. Mein Sohn (6 Jahre alt) redet seit ca. 1 Woche ständig davon, dass er sich wünscht, dass ich tot bin... Er stellt sich vor, wie ich die Treppe runterfall und und und !? Es macht mich fertig. Ich tue für den Kleinen ALLES. Von Anfang an habe ich ihn verhätschelt. Vor ca. 3 Jahren hatte er einen starken, epilleptischen Anfall, 1/2 Jahr später, noch einen. Danach war alles gut und die "auffällige" Stelle im Gehirn, "unauffällig" bzw. kpl. verschwunden. Meine Frage, ist es möglich, dass in seinem Kopf irgendetwas zurückgeblieben ist ?? Er weint dann und sagt mir, dass er so etwas eigentlich nicht denken will " es kommt einfach " und er hat Angst. Was kann ich tun, bzw. wie soll ich mich verhalten ? Wenn er schläft, bin ich nur am Weinen. Es wäre lieb, wenn Sie mir eine kurze Antwort geben könnten. Ich weiss natürlich, dass dies online sehr schwierig ist, aber wir fliegen übermorgen in den Urlaub und wenn das so weitergeht, wird es dort sehr schwer !?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Tag,

Dr. Höllering :

Das ist natürlich belastend für Sie als Mutter, aber bitte lassen Sie sich nicht davon so sehr herunterziehen. Ein Sechsjähriger weiß gar nicht, was der Tod wirklich bedeutet; dass man gar nicht wiederkommt.

Dr. Höllering :

Vielleicht hat er etwas gelesen, einen Alptraum gehabt, etwas im Fernsehen gesehen, was ihm den Tod "gezeigt" hat, so dass sich sein Unterbewusstsein damit beschäftigt. Damit der den Tod "begreifen" kann, stellt er sich vor, dass er in seinem engsten Umfeld auftritt, und das sind Sie. Damit ist aber nicht davon auszugehen, dass er Sie wirklich tot sehen will! "Tot" heißt für ihn "irgendwie weg", also schlafähnlich, aber keineswegs fatal und für immer.

Dr. Höllering :

Von der Epilepsie kommt das nicht, denn die verursacht solche Gedanken nicht.

Dr. Höllering :

Machen Sie ihm keine Vorwürfe, sondern sprechen Sie mit ihm über das, was Tod wirklich bedeutet: Ein langer Schlaf, aus dem man auf der Erde nicht mehr aufwacht, und schauen Sie sich tote Käfer etc. an, um ihm begreiflich zu machen,was sterben heißt. Ob Si emit ihm über religiöse Dinge wie Weiterleben im Himmel sprechen, liegt an Ihnen selbst. Hauptsache, der Tod wird für ihn begreiflicher.

Dr. Höllering :

Dann wird diese Phase bald vorbei sein.

Dr. Höllering :

"Verhätscheln" sollte man sein Kind übrigens niemals dauerhaft, weil man es dann einengt, überbehütet und ihm die Luft zum Atmen nimmt. Außerdem ist es leichter, jemanden zu lieben, den man nicht manipulieren kann, und der auch mal mit der Faust auf den Tisch haut, weil er geistig stark ist!

Dr. Höllering :

Guten Abend,

Gern habe ich mich um Ihre Sorgen gekümmert und Ihre Frage fachgerecht und zügig beantwortet. Sie haben meine Antwort gelesen. Möchten Sie mich noch etwas fragen? Dann tun Sie das gern! Sonst wäre es nett, wenn Sie nun mit einer freundlichen Bewertung dafür sorgen würden, dass Ihr angezahltes Honorar mich auch erreicht. Herzlichen Dank und alles Gute!

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
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