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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 25041
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe am Wochenende meinen Freud besucht.

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe am Wochenende meinen Freud besucht. Wir führen eine Distanzbeziehung, deswegen war ich längere Zeit nicht da. Als ich die Wohnung betrat, traf mich fast der Schlag. In der Küche standen bestimmt 30 Flaschen Sekt, Wodka, Bier, auf dem Balkon Plastiktüten mit Leergut und Müll, im Bad die Wanne voll bis an den Rand mit Schmutzwäsche, eine völlige Veränderung. Er selbst sagt, er kriege das alles nicht mehr auf die Reihe, würde sich nicht gut fühlen. Sich selbst richtet er mit diesem Verhalten allerdings gleich doppelt zugrunde, da er schwere Diabetiker ist und mit diesem momentan exzessiven Trinkverhalten seine Krankheit dramatisch verschlimmert. Darüber zu reden, was mit ihm los ist, fällt ihm schwer, cih kam da nicht recht weiter, bin aber angesichts dieses völlig veränderten Verhaltens verstört und ratlos. Was ist mit ihm los bzw. was kann ich tun auf die Distanz?

Freundliche Grüße
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Tag,

Dr. Höllering :

Dies sieht nach einer schweren seelischen Problematik aus und ist von Ihnen nicht im Alleingang zu schultern. Das haben Sie ja auch gemerkt. Ob er nun trinkt, weil er überfordert ist, oder überfordert ist,w eil er trinkt, kriegen wir wahrscheinlich nicht heraus. Er wird in eine Klinik müssen, wo man das überprüft, ihn entgiftet und den Zucker neu einstellt. Wenn er das macht, dann wird man zumindest die Chance sehen, dass er sein leben wieder in den Griff bekommt.

Dr. Höllering :

Sie könne also kommen, einen Hausarzttermin für ihn machen, ihn dorthin begleiten und eine Einweisung erbitten. Wenn er nicht einwilligt und völlig verkommt, bleibt als letzte verzweifelte Möglichkeit, ihn per Ordnungsamt zwangseinweisen zu lassen,was natürlich eine persönliche Belastung ist.