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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 25025
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, mein Ex-Freund und Vater unserer Tochter (6)

Kundenfrage

Guten Tag,

mein Ex-Freund und Vater unserer Tochter (6) hat sich seit unserer Trennung (damals wg. seines Drogen- und Alkoholkonsums) im Jahr 2010 immer mehr zurück gezogen.
Vermutlich leidet er zunehmend unter Depressionen: er ist ständig müde, schläft bis zu 18 Stunden am Tag, ist völlig antriebslos, hat an nichts Freude. Außerdem leidet er (seit völligem Verzicht auf Drogen und Alkohol aus eigenen Stücken vor knapp 2 Jahren) unter massiven Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.

Nach einem (dem 1.) Rückfall im Mai, war er kurzzeitig auf eigenen Wunsch in einer Klinik, dort allerdings fühlte er sich nicht gut aufgehoben und hat die Klinik auf eigenen Wunsch wiede verlassen. (Es gab keinerlei Beschäftigungsangebote und auch nach einer knappen Woche noch keinen Therapieplan o.ä.)

Seine Erfahrungen mit den beiden Psychiatern in der nähreren Umgebung waren auch ungünstig. Einer hat ihm lediglich Jogging empfohlen und anscheinend auch nicht näher untersucht. Die andere hat ihn für ein gerichtliches Gutachten quasi "gesund" geschrieben, so dass auch die Weiterbetreuung durch die vom Gericht bestellt Betreuerin gefährdet ist, obwohl er faktisch keinesfalls in der Lage ist, sein Leben zu regeln.

Der Hausarzt hat Schilddrüsen-Unterfunktion diagnostiziert, die m.E. auch einige seiner Symtome erklären würde. Da er auch nach 6 Wochen keinen Behandlungserfolg gesehen hat, hat er meines Wissens die Medikamente wieder abgesetzt.

Versichert ist der bei der Techniker Krankenkasse.

Ich und meine Tochter sind seine einzigen Bezugspersonen. Ich fühle mich inzwischen völlig überfordert mit der Situation. Ich brauche dringend Rat/Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Facharzt (Psychiater/Neurologen?) und/oder einer Klinik, die nicht wie ein Krankenhaus ist und in Reichweite für Besuche liegt.
Es geht um den Raum Südhessen (Egelsbach/Langen).

Und wie motiviert man jemanden, der sich in seiner Situation nicht vorstellen kann, dass ihm zu helfen ist, es doch zu versuchen?

Kann auch der behandelnde Hausarzt die Überweisung in eine Klinik für einen längeren Aufenthalt schreiben?

Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Duckert
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

Dr. Höllering :

Guten Tag,

Dr. Höllering :

es ist extrem schwer, jemanden zu einer Therapie zu bringen, der diesen Grund nicht einsieht; meistens klappt das nur durch Entmündigung, insofern hoffe ich, dass Sie ihn noch so überzeugen können. Die Asklepiosklinik in Langen hat mit Dr. Wortelboer einen wirklich guten Chefarzt. Ist er dort gewesen?

Dr. Höllering :

Die Schilddrüsenunterfunktion verschärft die Depressionen, macht dick, traurig und schlapp. Er sollte die Medikamente unbedingt weiternehmen! Dadurch wird die Depression zwar nicht behoben, aber einen Verschlimmerung verhindert. Es braucht eine Weile, bis man die Werte richtig eingestellt hat, darum braucht er regelmäßige Blutentnahmen beim Hausarzt

Dr. Höllering :

Der kann ihn auch einweisen, aber die Kassen bezahlen nicht alle Kliniken, darum muss zunächst geklärt werden, welche von seiner Kasse unterstützt werden.

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