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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24674
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin in ein Burnout geraten, dass sich seit

Kundenfrage

Guten Tag,

ich bin in ein Burnout geraten, dass sich seit Anfang Februar durch Schlafstörungen und innerer Unruhe mit Zukunftsangst(Familie :Frau, 4 Kinder) ausdrückt. Die Ursache sehe ich darin, mir zuwenig Ruhepausen verordnet zu haben, sei es nach der Arbeit oder durch fehlende Disziplin beim abendlichen Zubettgehen. Dadurch bin ich aus dem inneren Gleichgewicht geraten, familiäre und berufliche Anforderungen kann ich nicht mehr so gut meistern. Nehme seit einigen Wochen Doxepin 25 2-3 Tabletten zur Nacht. War schon mehrere Wochen krank geschrieben, gehe aus Angst um Verlust des Arbeitsplatzes, noch nicht genesen, trotzdem arbeiten, obwohl ich merke, mich im Hamsterrad zu drehen und noch keinen festen Boden unter den Füßen zu haben. Den Aufforderungen meiner Frau, mich nicht kaputtzumachen und mich wieder neu krankschreiben zu lassen, habe ich bei meinem Arzt erst mal abgelehnt, der die A.U. schon in der Hand hatte. Das ärgert mich selber im Nachhinein, und ´hätte ich mal doch` geht allen Beteiligten wie auch mir selber auf die Nerven. Ich weiß, dies war nicht richtig, und da ich meine Arbeit gerne machen, quäle ich mich so von Tag zu Tag, werde morgens zu früh wach und überlege, wie ich es machen soll.Bringe nicht den Mut auf, dies zu ändern. Alle sagen, erst Gesundheit und Familie, dann der Job. Wegen vorangegangener, längerer A.U.´s und großem Arbeitsaufkommen gehe ich trotzdem arbeiten. Ich schade meiner Gesundheit und sehe mich nicht handlungsfähig und nicht ehrlich. Bei erneutem Ausfall ist der Arbeitsplatz wohl weg und ich sehe keine Alternativen für mich auf dem Arbeitsmarkt, da ich schon 54 Jahre alt bin. Was würden Sie mir raten, denn mein Verhalten ist schon nicht mehr normal und meiner Gesundheit und der meiner Mitmenschen abträglich. Wie kann ich mich befreien? Was raten Sie mir?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

Ohne eine Krankschreibung wird es wahrscheinlich nicht gehen. Das Wichtigste ist die Psychotherapie, die Ihnen innere Stärke gibt, und die Sie im Mai unbedingt beginnen sollten(besser dann, als nie).

Doxepin ist evtl. nicht die richtige Wahl, ich würde mit dem Psychiater noch einmal genau Ihre Symptomatik besprechen und evtl. auf ein Mittel umsteigen (oder eine Kombination mit dann weniger Doxepin), das stärker Angst lösend ist.

Die Krankschreibung sollte auf höchstens 2 Wochen beschränkt werden (um den Job nicht zu gefährden), die Sie intensiv nutzen sollten, sich darum Gedanken zu machen, wie Sie sich entlasten können, un ddie medikamenöse Neueinstellung zu beginnen. Ausdauersport wäre auch hilfreich, um wieder zu Kräften und Gelassenheit zu kommen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,
Gern war ich für Ihre Sorge da und habe Ihre Frage schnell und fachgerecht beantwortet.

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