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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 25287
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

ich habe seit 10 wochen merkwürdige zustände. angefangen hat

Kundenfrage

ich habe seit 10 wochen merkwürdige zustände. angefangen hat alles mit einem körperlichen zusamenbruch. dannach folgte tagelanges "rasen" im bauchbereich" mit todesangst. an schlafen war nich zu denken. 4 wochen habe ich max 1-3 stunden pro nacht schlafen können. ich habe ständige angst dass bewusstsein zu verlieren bzw. habe teilweise das gefühl es schon verloren zu haben zu 50 %, weil ich extreme sehstörungen habe und meine stimme seltsam klingt. desweiteren kommt mir meine gesamte umwelt so fremd und merkwürdig vor. ich leide an großer verwirrtheit was ich auf dieser welt eigentlich für eine rolle habe oder ob ich alles nur träume?ich habe angst dass mein gehirn irreversibel kaputt ist (trotz normalen mrt & eeg befundes). diese verwirrung und das gefühl nicht bei bewusstsein zu sein und den körper kaum zu spüren und das mein gehirn immer weniger arbeitet und ich als vor mich hin vegetierender pflegefall ende machen mich wahnsinnig und unendlich hilflos. weil so kann ich mein leben nicht normal leben. ich sitze oft nur zu hause und traue mich kaum mehr was. nur unter tavor ist manchmal etwas möglich. m,eine zukunft ist so düster bzw nicht mehr vorhanden wenn dieser zustand, den sich bisher keiner erklären konnte, bleibt... haben sie eine idee? ich muss dazu sagen dass ich vor 11 jahren ein sehr traumatisches erlebnis hatte, wo man mir drogen gegeben hat und ich in dem drogenrausch nichts fühlen, nichts sehen, nichts hören nd mich nicht bewegen und nicht sprechen konnte. kann es sich um eine retraumatisierung handeln? oder eher eine psychose/schizophrenie oder eine organische ursache und was kann ich selber tun? vielen dank, juliane
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Morgen, eine Ferndiagnose ist mir natürlich nicht möglich. Aber das, was Sie beschreiben, hat psychotische Züge; wovon diese herrührt, wird man evtl. herausfinden können. Eine Retraumatisierung nach 11 Jahren ist zwar möglich; aber sicher ist das nicht. Wichtiger aber ist die Frage, wie man sie therapiert! Sie brauchen einen Psychiater, der Sie länger begleitet, denn ein enuer fängt immer wieder von vorne an. Gesprächstherapie hilft bei diesen Zuständen wenig, ich bezweifle, dass Akupunktur, Naturheilmittel und Massagen geholfen haben. Es gibt gute antipsychotische Medikamente, die natürlich nicht immer sofort gut erträglich sind; man muss manche Nebenwirkungen eine Weile durchhalten. verträgt man sie wirklich nicht, gibt es mehrere Alternativen, die Sie gewiss noch nicht alle versucht haben.

Dr. Höllering :

Wenn Sie sich nicht trauen, dies alles ambulant zu meistern, können Sie darum bitten, in eine Klinik eingewiesen zu werden, wo Sie sich beschützt fühlen und man Sie intensiv begleiten kann. Es ist nämlich nicht einfach festzustellen, welches Medikament nun das richtige für Sie ist. Manches muss man einfach probieren.

Dr. Höllering :

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Dr. Höllering :

Guten Morgen, welche Frage ist noch offen geblieben? Ich schreibe Ihnen meine Antwort gern noch klarer: Es sieht nicht nach einer Retraumatisierung, sondern nach einer Psychose aus. Die Behandlungsmöglichkeiten habe ich Ihnen aufgezeigt.

Dr. Höllering :

Guten Morgen Juliane, wenn Sie eine Rückfrage haben, stellen Sie sie gern. So nämlich funktioniert Justanswer; man chattet so lange, bis die Frage geklärt ist. Haben Sie keine mehr, wäre freundliche Bewertung dafür,dass ich für Sie da war, mich um Ihr Problem gekümmert habe und Ihnen wahrscheinlich viel Geld für weitere wirkungslose Therapieversuche erspart habe, nett!