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Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 159
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
65728183
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Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

Ich bin sehr traurig. Ein Tag im Juli 2010 hat mein Leben zerstört.

Kundenfrage

Ich bin sehr traurig. Ein Tag im Juli 2010 hat mein Leben zerstört. Ich bin nicht tot, aber manchmal wünschte ich mir, es wäre so gekommen. Herausgerissen aus einem Leben mit Glück und Plänen. Endlich eine Wohnung, ein Lebenspartner und der Wunsch zu heiraten, berufliche Ziele hatte ich leider nicht so viele, ich war in einer Anstellung und habe mein Job gemacht. Dann geschah mein Fahrradunfall und davon habe ich neurologische Folgen getragen. Mein einziges Ziel war wieder den beruflichen Anschluss zu bekommen, meine Beziehung ist zerbrochen und Freundschaften sind auch abgekühlt. Das alles schmerzt mich sehr. Die medizinische Rehabilitationen mit Teilhabe am Arbeitsleben sollten mich wieder zurück in den Beruf führen, zumindest so, dass ich anknüpfen kann. Ich bekam abschließend rückgemeldet, was alles nicht zufriedenstellend sei. Da ich nur ein Zwischengespräch zwischen Erst- und Abschlussgespräch hatte, bei dem die Absetzung eines Medikamentes thematisiert wurde und meine Gehirnströme mithilfe eines EEGs überprüft wurden, sehe ich mich ungerecht behandelt. Die wöchtentlich Arztvisite auf dem Patientenplan, stand dazu auch nicht statt. Wäre alles kein Problem, hätte ich genügend persönliche Unterstützung durch Familien und Freundeskeis gehabt, die gerne dazu bereit sind meine Sorge mitzutragen oder hätte ich ein starkes Selbstbewusstsein um Mitmenschen reihenweise von meinen Hard- und Softskills, meiner Profession und Qualität überzeugen zu können. Problem ist, obwohl ich engagiert an mein Problem herangehe, verschiedenes versucht, neue Initiative ergriffen habe, komme ich nicht zum Ziel der beruflichen Wieder-Eingliederung, aus der eine stabile Möglichkeit erwächst, damit ich wieder Freude am Entwickeln und Verwirklichen neuer Lebenspläne habe. Herzlichen Dank für Ihre Weiterhilfe.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,


gerne würde ich Ihnen weiterhelfen; aber ich sehe nicht, wie? Sie haben ja schon sehr viel gemacht...

Haben Sie eine konkrete Frage?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wenn ich selbst die Frage zum Problem er-kennen könnte, hätte ich sie gleich gestellt. Doch vorhanden ist ein komplexes Thema. Ich denke gene logisch, werden sie gleich merken :-) Bezugspunkt ist ein Unfall mit dem Fahrrad. Davor gibt es fast 25 Jahre. Danach gibt es nun gut 2 Jahre mit grauenvollen Momenten,Traurigkeit, Hilflosigkeit, Abgeschiedenheit. Ich kann mein Leid gut beschreiben und finde dafür Metaphern. Es fühlt sich manchmal so an, als hätte mein Herz aufgehört zu schlagen. Ich liebe und öffne mich im Gespräch, aber Vertrauen wird enttäuscht. Doch wie können Sie mir weiterhelfen? Was ist das Bedürfnis, das mich dazu bewegt mich an Sie zu wenden? Es ist ein stacheliger Schmerz, der sich wie Glassplitter in meinem Köper anfühlt, mich verletzt und brennt, mich wie ein Sog nach unten zieht, Schwere wie Blei auf meinen Schultern, mir jede Freude raubt, mich verunsichert, aber doch auch stabilisiert und stark zu machen scheint, unterdrückte Angst, große Trauer und Verzweiflung, doch Liebe und Hoffnung. Wenn das Schmerzgefühl nicht wäre, durchborende Stacheln, die sich wie Glassplitter in meiner Brust anfühlen. Hilflosigkeit, Verlorenheit, Verwirrung sperren mein Ich ein, in mir ist größtenteils Klarheit, die ich gegen diese schlechten Geschenke eintauschen muss um wieder akzeptiert zu sein. Warum soll ich die Kranke sein? Natürlich hört sich das so an, als würde ich die Krankheit verleugnen. Tue ich das? Es gibt Symptome, die ich nicht leugnen kann.

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich verstehe... Ich sehe mich aber nicht in der Lage, Ihnen aus diesem Schmerz aus der Ferne weiter zu helfen. Ich will die Frage für meine Kollegen wieder öffnen, falls z. B. Dr. Bischof als Psychiater sie beantworten mag. Natürlich brauchen Sie nichts zu bezahlen, bis Sie eine hilfreiche Antwort bekommen haben!

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

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