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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24620
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Sorry, habe ständig Angst, ( auch vor falscher Diagnose ),

Kundenfrage

Sorry, habe ständig Angst, ( auch vor falscher Diagnose ), innere Unruhe, Übelkeit ( Medikation Pantropazol ), Schweißausbrüche, Herzstolpern.
Herzkatheder ohne Interventionsbedarf. Myocardsyndigrafie SSS liegt mit 13 an der Grenze zum schwer abnormalen Bereich, danach Einweisung in Herzklinik, die meinten der Befund der Myocardsydigrafie sei vollkommen falsch, danach kein Interventionsbedarf, jetzt wieder Einweisung in Herzklinik zur Abklärung mittels nochmaligen Herzkatheders und /oder Überweisung zum Verhaltenstherapeuten/Psychotherapeuten.
Nach neuerlicher Medikation gegen Herzrhytmusstörungen ( metodura ) weiß ich nicht, ob mir es von den Tabletten, oder von der Angst davor übel wird.
Ich stehe so ziemlich alleine da, dass verstärkt meine Unruhe und Angst.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

es ist immer schwer, wenn man alleine vor verschiedenen Facharztmeinungen steht. Darum wäre ein versierter Hausarzt gut, der mit Ihnen die Facharzt- und Klinikbefunde bespricht, Ihre EKG- Kontrollen macht und im Notfall auch mal bei Ihnen vorbei schaut, wenn es gar nicht anders geht.

Der Herzkatheter ist weit aussagekräftiger als das Myokardszintigramm, weil er zeigt, ob Gefäßverengungen Grund für die Herzrhythmusstörungen sind. Weil diese in Ordnung waren, ist zunächst Entspannung angesagt. Herzrhythmusstörungen können zu Schwindel führen: Falls bei Ihnen Vorhofflimmern vorläge (worauf ich schließe, weil man eigentlich nur dann Pradaxa gibt, was ein wirklich gutes Medikament ist), dann müsste man sehen, mit welcher Pulsfrequenz Sie flimmern. Liegt sie zu hoch oder zu niedrig, muss man die Medikamente etwas anpassen. Mit dem Herzstolpern muss man sich dabei leider anfreunden, aber es ist doch gut zu wissen, dass es kein gefährliches ist!

Die Frage ist, ob die Blutdruckentgleisungen wegen einer schlechten Einstellung oder wegen Ihrer Angst als Stressfolge entstehen. Es würde sich sicher lohnen, eine angstmindernde Therapie z. B. mit Lasea (Lavendelölkapseln, wirksam, aber rezeptfrei,1x1 mindestens 7 Tage, damit man sieht, ob sie wirklich helfen, und dann so lange wie nötig) zu beginnen. Danach dann im Rahmen einer 24- Stunden- Blutdruckmessung sehen, wie es sich verhält.

Eigentlich sind Sie doch gar nicht schlecht dran; es wäre schön, wenn auch eine Psychotherapie Ihnen helfen würde, das Vertrauen in den eigenen Körper wieder zu gewinnen!

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sorry, wenn ich meine vorhandenen Symptome, starkes Schwitzen, Angst, innere Unruhe, zittern der Hände, Übelkeit, Herzstolpern mit den Symptomen einer Herzphobie vergleiche, habe ich nichts weiter ( ? ) als eine Herzneurose ?


MfG


W.Customer/p>

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
das kann man so nicht sagen! Die Diagnose "Herzneurose" gefällt mir sowieso nicht, weil das alles nachEinbildung klingt. Sie bilden es sich ja aber nicht ein.

Darum habe ich Ihnen geschrieben, dass eine Frequenzkontrolle gemacht werden und die Medikation evtl. angepasst werden muss. Auch Pradaxa gibt man ja nur bei nachgewiesenem Vorhofflimmern! Das kann man sich nicht einbilden.

Ich vermute nur, dass eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems zusätzlich sinnvoll wäre.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

Ich habe Ihre Angst ernst genommen und Ihnen zügig und fachgerecht geantwortet, und Sie haben meine Antworten gelesen. Falls Sie noch eine Nachfrage haben, stellen Sie sie gern! Falls nicht, wäre es nett, wenn Sie mit einer freundlichen Bewertung nun dafür sorgen würden, dass das von Ihnen gezahlte Honorar mich auch erreicht.

Herzlichen Dank und einen schönen Abend!
Dr. Gehring und 2 weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sorry,


mein Problem ist, dass meine Hausärztin die Medikation aus der Klinik abgesetzt hatte und der Meinung war, die Herzrhytmusstörungen sind in ihrem mehrmach durchgeführten EKG nicht nachweisbar.


Langzeit EKG der Klinik :" Kein Vorhofflimmern ", viele Tachykardien besonders nachts. 6 maliges umstellen der Medikation, jetzt wieder Prodaxa und metodura.


Nachdem in Herzklinik nach Herzkatheder kein Interventionsbedarf festgestellt, soll jetzt nocheinmal ein Herzkatheder durchgeführt werden.


Das hin- und her macht mich verrückt und läßt Gedanken in mir aufkommen, Hauptsache abrechenbare Untersuchungen, da brauche ich wirklich eine Stabilisierung meines Nervensystems, Wartezeit hier 12 Monate bei einem Psychotherapeuten !?


Nachdem der Befund der Myocardszintigrafie als falsche Darstellung bewertet wurde, bekam ich zur Antwort:" Ärzte können auch mal Fehler machen !"


Verstehen Sie jetzt, wo mein Problem liegt ?


Sie können mir, wenn überhaupt nur helfen, wenn Sie an Hand des aufgezeigtem meine Psyche aufbauen können.


Ansonsten gebe ich ohnehin für Sie eine positive Bewertung und selbstverständlich sollen Sie das Geld so schnell wie möglich erhalten.

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

Ich vberstehe das. Das Herz ist ein wichtiges Organ, und wenn man hier verunsichert wird, geht einem das ganz schön nahe!

Ich würde genau nachfragen, warum ein erneuter Herzkatheter geplant ist. Hier sehe ich gar keine Indikation bei schon erfolgten unauffälligen Kathetetruntersuchungen zuvor. Ich fürchte, das könnte wirklich Geldgründe haben (sind Sie privat versichert?). Ohne klare Indikation würde ich mich nicht schon wieder katherisieren lassen.

Zu Ihrer Psyche: Die Aartezeit kann stimmen, Sie können aber von Ihrer Ärztekammer ein Verzeichnis aller Psychotherapeuten anfordern und sich auf jede Warteliste setzen lassen. Bis dahin ist ein Versuch mit Lasea sinnvoll: beruhigend, Angst lösend und stimmungsaufhellend. dabei gut evrträglich, weil planzlich.

Ich erwähne noch einmal einen Hausarzt: Der kann auch viel für die Psyche tun!