So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Höllering.
Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 23991
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dr. Höllering ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, unser 27-jähriger Sohn leidet

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser 27-jähriger Sohn leidet seit geraumer Zeit an einer Anpassungsstörung und Depressionen und war deshalb schon bei einem Therapeuten, der ihm aber nicht wirklich weiter helfen konnte. Er empfahl einen Klinikaufenthalt, bzw. eine ambulante Tagesklinik. Zu diesem Schritt ist unser Sohn derzeit aber nicht bereit. Er verschließt sich völlig, redet nicht mit uns, wenn wir ihn fragen, wie es weitergehen soll, hält sich hauptsächlich in seinem Zimmer auf. Man kommt nicht an ihn heran. Zum Hintergrund: Florian ist eingeschriebener Student an der FH-Mittweida, Studiengang Film u. Fernsehen, und hätte im Oktober 2011 seine Bachelor-Arbeit abgeben müssen. Er sah und sieht er sich bis zum heutigen Tag nicht in der Lage, diese Arbeit fertig zu stellen, hat aber andererseits keine Ambitionen, andere Wege zu beschreiten. Wir als Eltern sind völlig verzweifelt und wissen nicht mehr weiter. Wir würden ihm gerne helfen, aber er lässt es nicht zu. Was können wir tun?

Liebe Grüße
Gaby Behrenbruch
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

leider reichen Liebe und Überredungskraft oft nicht aus, um seelisch angeschlagene Menschen dazu zu bringen, Hilfe anzunehmen. So ist es anscheinend auch mit Ihrem Sohn. Offensichtlich weiß er selber nicht, wie es weiter gehen soll, und weicht Ihnen aus, um nicht darüber nachdenken zu müssen.

Wenn Sie nun alles versucht haben, würde ich als letztes noch eine ambulante Vorstellung beim Psychiater vorschlagen; der Schritt in eine Klinik, welcher Art auch immer, ist ihm wahrscheinlich derzeit zu dramatisch. Mit einer medikamentösen Therapie, die man auch ambulant beginne kann, kann man ihm gewiss schon helfen.

Stellt er sich aber völlig stur, wird es für Sie Zeit, das auch zu tun. Stellen Sie das Verwöhnprogramm ein; waschen und putzen Sie nicht für ihn, bleibt er weiter stur, kochen Sie nur noch für zwei und bitten ihn, sich eine andere Bleibe zu suchen.

Als Mutter eines Sohnes in selbem Alter weiß ich genau, was ich da von Ihnen verlange und dass es sehr schwer sein wird. Aber wenn man keinen Druck ausübt, und Ihrem Sohn alles abnimmt, dann hat er auch nicht den Schwung, etwas zu ändern!

Ich hoffe sehr, dass er einsichtig sein wird. Ich denke, Sie haben ihm längst gesagt, dass seine seelische Gesundheit Ihnen derzeit weit wichtiger als der Abschluss seiner Arbeit ist. Nun sollte er mithelfen, diese auch wieder zu gewinnen.

Ich wünsche Ihnen allen Glück!
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

ich habe Ihre Frage ausführlich, empathisch und medizinisch fundiert beantwortet, und Sie haben meine Antwort gelesen. Falls Sie noch eine Nachfrage haben, schreiben Sie sie mir bitte. Falls nicht,würde ich mich freuen, wenn Sie meinen Einsatz nun auch mit einer guten Bewertung honorieren würden.

Herzlichen Dank und alles Gute!

Ähnliche Fragen in der Kategorie Psychiatrie