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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  Moderator
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Moderator ist jetzt online.

Hallo,ich bin derzeit in Elternteil, mein Sohn ist fast 2 Jahre

Kundenfrage

Hallo,ich bin derzeit in Elternteil, mein Sohn ist fast 2 Jahre alt. und ich merke immer mehr,dass ich nicht mehr so nercvenstark bin wie ich es einmal von mir gedacht habe.Ich ärgere mic schnell über Kleinigkeiten die mein Mann meiner Meinung nach nicht gut genug gemacht hat oder ich bemerke wie mir selbst bei meinem Sohn die Geduld fehlt wenn er mal wieder bockt oder wenn er den Mund beim zahneputzen nicht richtig aufmacht.Gegenuber meinen Mann ist es manchmal schon so schlimm,dass ich ihn aus dem Ärger heraus beschimpfe.Ich kenne das von mir sonst nicht. Ich will es auch nicht aber es sind plötzliche Impulse die ich nicht zurückhalten kann. Ich will eine gute Mutter und Frau sein. aber trotz meiner Bemühungen wird es mit der zeit nur schlimmer. meinSohn ist jetzt nicht gerade der pflegeleichteste aber auch nicht schwieriger als andere Kinder.Was ist nur mit mir los?Ich hab Angst mich zu verlieren und nicht die Mutter sein zu können die ich will. Meine Mutter war immer sehr ruhig und hat mich nicht zu schnell geschimpft. woher kommt das denn jetzt bei mir?Gegenüber meinem Mann bin ich in streitsituationen richtig aggressiv und verspüre nur noch Wut und hass.Mit meinem Sohn ist das anders nur platzt mir auch schnell die Geduldsschnur und ich schimpfe ihn. im Nachhinein finde ich es selbst zu streng.Ich bin viel mit meinem Sohn allein. Die Hauptzeit bin ich nur mit hm zusammen. Ich fühle mich auch sehr allein gelassen. Mein Mann ist eher der Schönwettervater und in kleinsten Stress Situation ist er überfordert. Ich schmeiße auch den Haushalt ganz allein. Darüber streiten wir oft.Ich hatte mir ein Familienleben anders vorgestellt. Reden können wir schon noch aber das ändert nicht viel am Zusammenleben. Ich weis, dass ich in manchen Sachen zu fordert bin. Aber ich will das beste für meinen Sohn und dafür sollen auch die Umstände passen. Aber in diesem ganzen hab ich mich irgendwie verloren. Es fühlt sich wirklich so an. Ich bin nicht mehr ich sondern nur noch Mama und putzfrau. Ich schlafe schlecht und bin ständig müde.aber das schlimmste wie gesagt ist diese Ungeduld meinem Sohn gegenüber und das ich meinen Ärger meinem Mann gegenüber nur noch mit schlimmen Worten gegenüber treten kann. Ich finde das selbst ziemlich asozial aber es sprudelt regelrecht aus mir heraus. Es macht mir Angst. Depressionen sind das doch nicht?Obwohl ich schon in den letzten 2 Jahren an Gewicht zugelegt habe und manchmal wirklich aus Langeweile Süßigkeiten in mich hinein stopfe ohne danach wirklich glücklich zu sein.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

das fühlt sich sicher gar nicht gut an. Dabei hatten Sie sich das Leben mit Mann und Kind völlig anders vorgestellt und nun stellen Sie fest, wie wenig stabil Ihre Träume sind. Eine Depression würde ich das noch nicht nennen, aber depressive Züge hat das schon.

Es geht Ihnen wie sehr vielen Frauen in ähnlichen Situationen. Sie sind immer verantwortlich und zuständig. 24/7 . Nach 2 Jahren stellen Sie fest, dass das über Ihre Kräfte hinausgeht, weil Sie keine Zeit der Regeneration haben.

Vielleicht können Sie mit Ihrem Mann ein Abkommen treffen: ein abend in der Woche gehört Ihnen. Da verlassen Sie das Haus, sind nicht mehr zuständig. Treffen eine Freundin, gehen aus oder ins Fitnesstudio, in einen Yogakurs bei der Volkshochschule oder was auch immer Ihnen Spass macht.

Wenn das nicht geht oder nicht hilft, würde ich Ihnen dringend zu einer Mutter Kind Kur raten, da können Sie Ihren Akku mal wieder ein wenig aufladen und Wege finden, wie Sie mit dem Stress des Alltags umgehen können.

Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter und beantwortet Ihre Frage. Sollten Sie noch mehr wissen wollen, zögern Sie bitte nicht zu schreiben, ich beantworte gerne weitere Fragen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, herzliche Grüße
Dr. Stefan Berghem

rechtlicher Hinweis: auf diesem Wege ist es nicht möglich, konkrete Diagnosen zu stellen oder eine optimale Behandlung zu beginnen. Für genaue Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt, nur dort ist eine präzise Einschätzung möglich.

Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,
haben Sie noch Fragen? Wenn Sie noch mehr Erklärungen wünschen oder sich aus meiner Antwort neue Fragen ergeben haben, zögern Sie bitte nicht, dies zu schreiben. Gerne gebe ich weitere Antworten. Falls Ihre Frage bereits beantwortet habe, bewerten Sie doch bitte meine Antwort, damit ich mein Honorar erhalten kann.

Vielen Dank

Dr. Stefan Berghem

Experte:  Moderator hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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