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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24022
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Höllering ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine ältere Tochter leidet

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, meine ältere Tochter leidet an einer bipolaren Depression und befindet sich seit gestern zum zweiten Mal in stationärer Behandlung. Ich mache mir große Sorgen und wäre froh über Hinweise darüber, wie ich meinem kind helfen kann. Mit freundlichen Grüßen

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

Sind Sie 57 Jahre alt, oder Ihre Tochter

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Morgen,

meine Tochter wird nächste Woche 30. Ich bin 57 Jahre alt.

ich habe die Nacht über gegrübelt und ähnliche Verhaltensweisen beim Kindesvater entdeckt - Eremitentum, keine Fähigkeit irgeneine auch noch so geringe Ordnung zu halten, kreative Phasen, Redeschwälle, bei ihm kamen noch finanzielle Überschätzungen und Alkoholabusus dazu. Er hat die Kinder und mich verlassen (Nebelaktion) als die Mädchen noch klein waren. und wir mitten in der Bauphase des Hauses. Allerdings war er dazu fähig, seinem Beruf nachzugehen. ich weiss erst seit Donnerstag von der dipolaren Depression und frage mich, ob ich die ganze Zeit blind und taub war und stärker hätte Veränderungen fordern müssen z.B. dass das Mädchen arbeitet.Und ich habe Angst um mein Kind.

Vielen Dank für ihre Mühe

Mit cden besten Grüßen

 

 

Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke!

Es kann durchaus sein, dass Ihre Tochter eine gewisse erbliche Belastung von ihrem Vater mitbekommen hat.

Sie brauchen sich keine Vorwürfe zu machen... Ich kann mir vorstellen, dass Sie genug um die Ohren und genug Sorgen hatten. als dass Sie sich noch hätten in psychiatrische Krankheitsbilder einlesen müssen

Für Mütter ist das sowieso schwierig; sie möchten ihr Kind vor allem Übel behüten, gerade dann, wenn es ihnen nicht gut geht, und "überbehüten" dürfen sie es auch nicht. Darum vergessen Sie Vergangenheit und denken über die Zukunft nach.

Was Sie tun können: Ihr so weit in die Selbstständigkeit helfen, wie es irgend möglich ist! Auch bei einer bipolaren Depression gibt es lange Phasen, in denen man alleine (oder mit Unterstützung aus der Ferne)klar kommen kann. Packen Sie Ihre Tochter nicht in Watte, sondern fördern Sie sie, indem Sie sie so weit fordern, wie es ihr Zustand zulässt.

Haben Sie, wenn es geht, ein Auge darauf, dass sie ihre Medikamente regelmäßig nimmt; d. h., wenn sie vom Absetzen spricht, weil es ihr besser geht, raten Sie ihr bitte ab und zum Arztbesuch. Überwachen können und sollen Sie sie natürlich nicht.

Ihr Ziel sollte sein, dass Sie getrennt wohnen, wenn es irgend geht! Das entlastet Sie und zwingt Ihre Tochter, ihr Schicksal auch selber in die Hände zu nehmen; unterstützt von den Medikamenten, die man ihr geben wird.

Ich wünsche Ihnen beiden alles Gute!
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

Sie haben meine Antwort gelesen, aber leider noch nicht mit einer freundlichen Bewertung honoriert. Falls Sie noch eine Frage haben, stellen Sie gern! Falls nicht, würde ich mich über ein lächelndes Smiley freuen, weil mich nur damit das Honorar dafür erreicht, dass ich mir Gedanken über Ihre Sorgen gemacht und das weitere Vorgehen vorgeschlagen habe.

Herzlichen Dank!

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