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Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
65728183
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Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

Grüß Gott Ich habe folgendes ernstzunehmendes Problem. Ich

Kundenfrage

Grüß Gott
Ich habe folgendes ernstzunehmendes Problem.
Ich bin seit 15 Jahren Alkoholäbhängig und von obdachlosigkeit bedroht lebe ich bei meiner freundin in einer winzigen Wohnung. Vor 4 Monaten bin ich nach 13 Monaten wg. Schwarzfahrens (DB)aus der Haft entlassen worden.Im Gefängnis habe ich über ich und meine Einstellung zum Alkohol nachgedacht. und habe mein ganzes Wesen zum positiven verändert.
Leider habe ich kaum Geld, die Justiz sitzt mir im Nacken, weil ich noch 4 Monate Haft auf bewährung habe. Leider ist es eine Tatsache, das ich 1x im Monat Für einen Tag rückfällig werde, so sehr ich mich auch bemühe. Nun habe ich das Problem, das i9ch immer wenn ich was getrunken habe einfach in einen Zug einsteige und total Schwachsinnig durch die gegend fahre. Ich habe ein hartes Leben bisher gehabt und habe nun keine Kraft mehr mit der ewigen Angst leben zu müssen wieder eingesperrt zu werden. Ich habe vorm Gefängniss eine Wahnsinns Angst. Aber Ich kein mich nicht steuern nicht schwarz zu fahren.Gestern habe ich mich ernsthaft mit meiner Freundin unterhalten und ihr gesagt, dass ich an suizid denke. Mir glaubt doch vor Gericht keiner. Ich tue das doch nicht, weil mir "langweilig " ist.kann mich ein ärztliches Attest bewahren ?retten .Denn ich brauche hilfe und keine Strafe.Gibt es irgen etwas das ich tun kann . Es zerstört mich !!!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich antworte, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass Sie diese Antwort nicht hören möchten. Möglicherweise schätzen Sie ja auch eine offene und ehrliche Antwort:

Klar und deutlich: nein, ein ärztliches Attest kann Sie vor gar nichts bewahren.

Solange Sie es noch als selbstverständlich betrachten, dass Sie einmal im Monat ausflippen, wird es so weitergehen - mit welchem Ausgang auch immer. Erst wenn Sie es sich nicht nur vorstellen können, sondern auch etwas dafür unternehmen, dass genau das nicht mehr passiert - ich meine natürlich einen Entzug, anschließend regelmäßiger Besuch einer Selbsthilfegruppe, z.B. AA - besteht eine Chance, das sich etwas daran ändert.

Bis zu diesem Zeitpunkt können allenfalls Strategien helfen, dass Sie nicht wieder trinken (z.B. Ihre Freundin verwaltet das knappe Geld und gibt Ihnen keinen Cent, den sie nicht kontrollieren kann).

Ich würde Ihnen dringend zu einem Entzug raten (dashilft Ihnen wirklich und beeindruckt auch Richter).

Ich hoffe, meine Antwort hilft Ihnen ein wenig weiter. Wenn Sie noch Fragen
hierzu haben oder sich aus meiner Antwort neue Fragen ergeben haben, zögern sie
bitte nicht, dies zu schreiben, ich antworte gerne weiter.
Ich drücke Ihnen die Daumen, alles Gute und herzliche Grüße

Dr. Stefan Berghem

Rechtlicher Hinweis: Auf diesem Weg kann man natürlich keine genauen
Diagnosen stellenden, dazu müsste man den Patienten und die gesundheitliche
Vorgeschichte genau kennen lernen. So ist auch eine gute Therapieempfehlung
natürlich wesentlich besser durch den behandelnden Arzt möglich. Bitte wenden
Sie sich für weitere Diagnostik und Therapie bitte an ihren behandelnden Arzt.


eine Bitte: sollten Sie mit meiner Antwort nicht zufrieden sein, seien Sie doch bitte so nett, mir das zu schreiben und auch gerne rückzufragen. Schließlich habe ich mir für Sie Mühe gemacht und eine negative Bewertung fände ich unfair. Sollten Sie meine Antwort völlig unpassend finden, bitte schreiben Sie das, ich gebe die Frage dann gerne wieder für andere Experten frei, das geht aber nur, wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben.