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Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
65728183
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

Mein Mann ist in stationärer psychiatrischer Behandlung mit

Kundenfrage

Mein Mann ist in stationärer psychiatrischer Behandlung mit der Diagnose Depression. Zudem wird Tavor nach Absprache mit ihm reduziert. Als neues Antidepressivum bekommt er Lithium verabreicht, nachdem ambulant zwei Jahre erfolglos ein Antidepressivum das nächste abwechselte und dies leider immer erfolglos war bzw. ihn noch mehr in die Depression reinschliddern ließ. Gegen seinen Bluthochdruck bekommt er auch ein Mittel. Er ist nun fünf Wochen dort und er hat das Gefühl, es geht Nichts voran. Dabei schläft er gut durch bis auf einige Ausnahme-Nächte und auch rein äußerlich lächelt er wieder und reagiert empathischer. Aber er selbst hat das Gefühl, dass sich Nichts geändert hat an seinem Zustand und gibt dem Krankenhaus noch drei Wochen Zeit bis er dort weg will. Das macht mir Angst. Das Problem dazu ist noch, dass er die Belastungszeiten zu Hause damit verbringt, im Bett zu liegen, Nichts zu essen und sehr viel Aufmerksamkeit (möchte ja weg dort) einfordert. Dies gipfelte letzte Woche dann noch in einem Kreislaufzusammenbruch, aber trotzdem hält das Krankenhaus an den Belastungszeiten zu Hause fest. Ist das normal? Wie soll ich damit am Besten umgehen? Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort/en.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich kann Sie beruhigen: das ist normal und auch wirklich gut so.

Vielleicht können Sie ihm immer mal wieder sagen, dass Sie schon den Eindruck haben, dass sich seine Stimmung gehoben hat und er empathischer geworden ist. Das Wesen einer Depression ist durchaus, dass man seinen eigenen Gesundheitszustand nicht einschätzen kann. Die Belastungszeiten sollen schon die Tragfähigkeit der Besserung überprüfen. Offensichtlich ist er aber noch nicht so weit - sonst würde er zuhause eher aktiver sein. Vielleicht hilft es ihm auch, wenn Sie ihm mitteilen, dass Sie sich genau das wünschen: das er wieder "lebendiger" wird, wenn er zuhause ist und dass Sie ihn am liebsten erst dann wieder zuhause hätten, wenn es ihm dafür gut genug geht.

Sicher macht es auch Sinn, dass Sie sich mal mit seinen Therapeuten unterhalten, um einerseits von denen die Einschätzung zu bekommen, andererseits auch zu berichten, wie die Wochenenden sind.

Ich hoffe, meine Antwort hilft Ihnen ein wenig weiter. Wenn Sie
noch Fragen hierzu haben oder sich aus meiner Antwort neue Fragen ergeben
haben, zögern sie bitte nicht, dies zu schreiben, ich antworte gerne weiter.
Ich drücke Ihnen die Daumen, alles Gute und herzliche Grüße

Dr. Stefan Berghem

Rechtlicher Hinweis: Auf diesem Weg kann man natürlich
keine genauen Diagnosen stellenden, dazu müsste man den Patienten und die
gesundheitliche Vorgeschichte genau kennen lernen. So ist auch eine gute
Therapieempfehlung natürlich wesentlich besser durch den behandelnden Arzt
möglich. Bitte wenden Sie sich für weitere Diagnostik und Therapie bitte an
ihren behandelnden Arzt.


eine Bitte: sollten Sie mit meiner Antwort nicht zufrieden sein,
seien Sie doch bitte so nett, mir das zu schreiben und auch gerne rückzufragen.
Schließlich habe ich mir für Sie Mühe gemacht und eine negative Bewertung fände
ich
unfair. Sollten Sie meine Antwort völlig unangemessen finden, bitte schreiben Sie das, ich gebe die Frage dann gerne wieder für andere Experten frei, das geht aber nur, wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben.

Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch Fragen? Wenn Sie noch mehr Erklärungen wünschen oder sich aus meiner Antwort neue Fragen ergeben haben, zögern Sie bitte nicht, dies zu schreiben. Gerne gebe ich weitere Antworten. Falls Ihre Frage bereits beantwortet habe, bewerten Sie doch bitte meine Antwort, damit ich mein Honorar erhalten kann.

Vielen Dank

Dr. Stefan Berghem

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