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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 25035
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, meine Situation ist wie folgt: nach über 25 Jahren

Kundenfrage

Guten Tag, meine Situation ist wie folgt: nach über 25 Jahren Berufstätigkeit habe ich meinen Arbeitsplatz verloren (Insolvenz).Infolge dessen bin ich vom Land in die Großstadt gezogen zu meinem Partner, mit dem ich seit 4 Jahren eine Wochenendbeziehung führe. Wir verstehen uns sehr gut. Jedoch hat es mir einen großen Schlag versetzt so plötzlich ohne Arbeit zu sein und auch Heimat und Familie zu verlassen. Hinzu kommt jetzt, dass meine Mutter zum dritten Mal an Krebs erkrankt ist und ich gerne für sie da sein möchte. Ich setze mich jedoch auch sehr unter Druck, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Andererseits bin ich psychisch sehr angeschlagen, leide unter einem chronischen Schmerzsyndrom.Ich bin ein sehr ängstlicher Mensch und neige in manchen Situationen zu selbstverletzendem Verhalten. Ich habe mich bisher noch nicht getraut psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Da mir das persönliche Gespräch sehr schwer fällt,schriftlich kann ich mich besser ausdrücken. Ich überlege auch ob ich Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen sollte. Aber dann habe ich ein schlechtes Gewissen, ich könnte als faul gelten, was ich aber nicht bin. Aber die ständigen Schmerzen und mein psychischer Zustand rauben mir die Kraft. Ich stehe wirklich vor einem unüberwindbaren Berg und weiß nicht, was ich tun soll.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

ich abe eine Weile über Ihre Situation nachgedacht.

Es wäre, glaube ich, Ihrem Seelenleben nicht zuträglich, w enn Sie nicht mehr arbeiten würden. Sie bekommen zwar Bestätigung durch Ihren Mann, aber berufliche Akzeptanz tut einem doch auch sehr gut! Darum hatle ich die Frührente nciht für die beste Idee.Nur sehe ich Sie jetzt nicht in der Situation, das Sie Kraft für eine Arbeitssuche hätten.

Der Berg ist aber nicht unüberwindlich. Es gibt nette, einfühlsame Hausärzte (den Nervenarzt kann man immer noch aufsuchen), die Ihnen gegen Ihr Schmerzsyndrom Phsyiotherapie und evtl. auch Medikamente aufschreiben können, die (wie Amitryptilin und Cymbalta) nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Stimmung heben. Dann könnten Sie eine Psychologin aufsuchen, die Ihnen sicher auch vorschlagen wird, manches zu Papier und dann mit zu bringen, wenn Ihnen das Formulieren nicht so leicht fällt.

Sie sind zu jung, um jetzt schon zu resignieren!

Ihre Mutter können Sie mit gelegentlichen Besuchen und häufigen Telefonaten unterstützen, sind aber nicht verpflichtet, sich intensivst um sie zu kümmern, wenn Sie das nicht verkraften!

Ich wünsche Ihnen allen alles Gute!
Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau Dr. Höllering,


vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe leider genau das Gegenteil gemacht von dem, was ich eigentlich machen wollte. Ich wollte meinen Hausarzt aufsuchen. Jedoch geriet ich so in Panik, wegen dem Druck eine Arbeitsstelle zu finden, dass ich mich wieder mit der Zeitarbeitsfirma in Verbindung gesetzt habe, bei der ich mich beworben hatte. Nun habe ich dort einen Arbeitsvertrag unterschrieben und werde schon ab Montag eingesetzt. Ich habe große Panik davor, dass ich das nicht schaffe, dass ich Fehler machen könnte oder nicht gut genug bin. Aber da muss ich jetzt durch, ich muss die Stelle ja antreten. Wenn ich nur etwas Selbstbewusstsein hätte...Ich verstehe einfach nicht, warum meine Ängste immer größer werden. Ich würde mich am Liebsten in meinem Bett verkriechen. Aber ich muss ja jetzt da durch. Ich sterbe 1000 Tode am Montag, das weiß ich jetzt schon.Ich glaube, ich stehe kurz vorm Burnout. Wie komme ich aus dieser Situation wieder raus??

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

Burnout ist etwas ganz anderes, Sie haben aber dennoch dringend ärztliche Hilfe nötig. Gehen Sie Montag zum Arzt statt zur Arbeit, dann wird man sehen!