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Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 159
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
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Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

wenn ich mich aus medizinischer Sicht selbst beschreiben müsste,

Kundenfrage

wenn ich mich aus medizinischer Sicht selbst beschreiben müsste, wäre wohl folgende Diagnose zutreffend...neurotische Depression oder auch Erschöpfungsdepression genannt, einhergehend mit kognitive Realitätsentfremdung, Selbstisolation, Grübelzwang, Angstverschiebung, übertriebenes Scham und Schuldgefühl mit Minderwertigkeitskomplex etc, anscheinend schon über Jahre hinweg, begünstigt durch posttraumatische Kinheitserlebnisse (Deprivation) durch körperliche und seelische Misshandlungen der Mutter. Sehr wahrscheinlich schon als Kind und Jugendlicher chronisch Folgedepressiv, da nie behandelt. Außerdem eine kurzfristige (seit drei Jahren)Abstinenz gegenüber jahrzehntelangen Alkoholmissbrauch, dem folgend eine emotionale Überempfindlichkeit dem noch nicht aufgearbeiteten Kindheitstrauma; gegenteilige Wechselwirkung zwischen negativ erlebten und jetzigen (stimmulierenden) positiven Einflüssen - völlig ungewohnte Umgebungsvariable, wie z.B. Liebe, Zuneigung und familiäre Zugehörigkeit. Folge dessen heraus tiefer emotionaler Stress und Nervensusammenbruch am 26.12.11 einhergehend mit rapiden körperlichen Gewichtsverlust. Mit beeinflussend dürfte wohl auch das plötzliche Ableben des sehr eng verbundenen Vaters gewesen sein (co-existenzielle und negative Defizitabhängigkeit).
Hatte mich eigentlich wieder selber ziemlich gut im griff und habe nun durch meine jetzige Beziehung zu einer wirklich fantastischen Frau, wieder das gleiche Problem...sogar des Nachts kommen wieder diese Angsträume im Halbschlaf, wo ich dann mörderisch schreien muss...ich sage ihnen...ein Horror. Zudem habe ich vor zehn Jahren eine Krebserkrankung die es mir nun unmöglich macht sexuell eine Erektion zu bekommen...und wieder dieser emotionale Stress...kurz um, gibt es da überhaupt noch mentale Gesundung wenn man schon 47 Jahre alt ist, und sich in Prinzip alles Dies schon ziemlich eingefleischt hat...
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

Kurz und knapp: mentale Gesundung ist durchaus möglich. Könnten Sie bitte noch ein paar Detailfragen beantworten?

Sie kennen sich ziemlich gut mit sich und Ihren Problemen aus. Das liest sich, als ob Sie langjährige Therapieerfahrung hätten. Haben Sie bereits mehrere Jahre eine Psychotherapie mitgemacht? Eine Psychoanalyse?

Wie erfahren und aufgeschlossen sind Sie in Bezug auf alternative Behandlungsmethoden wie Homöopathie?

Hilfreich wäre auch, wenn Sie angäben, in der Nähe welcher Großstadt Sie leben für eine eventuelle Empfehlung von Therapien / Therapeuten.

Vielen Dank erst einmal

Dr. Stefan Berghem