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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24646
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Mein Mann hat Seroquel XR 300 mg bekommen bei bipolarer Störung

Kundenfrage

Mein Mann hat Seroquel XR 300 mg bekommen bei bipolarer Störung und meint Oprimamol 300mg zum "Schlafen" dazuzunehmen. Er nimmt es schon um 18:00 Uhr und fällt bis 22:00 Uhr in Tiefschlaf, schreckt hoch und schläft eingentlich gar nicht! Vor Seroquel hat er Lorezam und Opipramol zum Schlafen genommen. In der Klinik nahm er Seroquel und kam hervorragend klar! Zu Hause meinte er weider viel hilft viel. Tagsüber fehlt der Antrieb. Er hat nun sogar Baclofen überdosiert (250mg) und fast unseren Hausstand zerstört! Dies hat er eingesehen, daß er darf nicht mehr dran darf! Er beschreibt, daß er zu Hause "Angst" hat, vo rden Räumen, den Kindern etc! Was machen?

Er redet sich ein, daß er nicht schläft, ist verlangsamt und Wahrnehmungsstörungen, Konzentrationsstörungen.

Danke. MfG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

So geht es überhaupt nicht! Das haben Sie ja auch schon so gesehen.

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder, Ihr Mann gibt alle Medikamente bei seinem Psychiater ab, die er zur Zeit nicht nehmen soll, oder er muss wegen akuter Eigengefährdung wieder zurück in die Klinik.

Auf keinen Fall darf ein Patient mit diesem Krankheitsbild Zugriff auf verschiedene Medikamente haben, die er gar nicht (mehr) im Therapieplan hat! Auch muss sein behandelnder Arzt ihm klar sagen, dass er die Medikamente nur in den Abständen wieder neu verschrieben bekommt, in denen sie bei normaler Dosierung "fällig" sind.

Bitte rufen Sie noch heute den behandelnden Arzt an, berichten ihn vom Geschehen und bitten um einen schnellen Termin, damit Sie die derzeit nicht angesetzten Tabletten dort abgeben können und Ihr Mann die entsprechenden Anweisungen bekommt.

Auch der Hausarzt sollte eingeschaltet werden und die Leber- und Nierenwerte überprüfen, da diese Organe bei Überdosen Schaden nehmen könnten.