So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. med. St. Be...
Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 159
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
65728183
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

guten Tag, mein sohn Oliver -- 13 Jahre alt -- ist heute

Kundenfrage

guten Tag, mein sohn Oliver -- 13 Jahre alt -- ist heute in der Schule sehr auffällig geworden. Er hat mit einer Schere eine Lehrerin bedroht. Diese konnte ihm abgenommen werden. Außerdem wollte er durch das Schultor abhauen. Er sah Dinge , die nicht existieren -- wie z.B. einen schwarzen Mann, der ihm böse Sachen sagt. Er hört Stimmen aus Büschen auf dem Schulhof. Der Schuldirektorin sagte er, ich hätte ihn auf dem Schulhof geschlagen -- was nicht stimmt. Wollte ihn nur vor dem Weglaufen abhalten. Oliver hat einen atypischen Autismus und ein schweres ADHS - Syndrom. Außerdem seit mind 2006 leidet Oliver unter einem schweren Angstsyndrom. Er bekommt folgende Medis . Ritalin 5 mg nüchtern : 1-0-0 Ritalin 20 mg retard . 1-0-0 Pipamperonsaft 40 mg 2,5ml - 0 - 2,5ml. Vor einem halben Jahr hatte Oliver in der Schule genau die gleiche Symptomatik entwickelt und er kam dann zur Behandlung für 3 Wochen in die psychiatrische Klinik für Kinder - und Jugendliche in Viersen - Süchteln. Dort war er schon öfter mal. Heute nun erneut diese bedrohliche Situation. Gleiche Symptome. Schule rief das Jugendamt an ,weil Oliver berichtete, er wolle nicht mehr zu mir nach Hause -- genau wie das letzte Mal auch. Ich rief die Klink erneut an. Der diensthabende Psychologe riet sofort, mit Oliver in die Klink zu kommen zwecks Aufnahme. Das Jugendamt begleitete den Jungen .Ich mußte seperat fahren. Dort angekommen, führte zunächst das Jugendamt das Gespräch mit der diensthabenden Pychologin und der zuständigen Oberärztin. Später wurde ich nur für kurze Zeit hinzugerufen-- da war schon alles klar. Die Oberärztin sagte mir, das Oliver nicht aufgenommen wird in der Klinik. Daraufhin frage ich sie, wie es nun weitergehen soll. Darauf teilte mir das Jugendamt mit, das Oliver auf eine Kriseninterventionswohngruppe eines Kinderheimes in Willich - Anrath kommen soll. Und dort ist er jetzt -- ohne jegliche Therapien mit seinen Angstsymptomen und seinem Stimmenhören. Zusätzlich hat er mir einen Abschiedsbrief geschrieben. Er wolle mich nicht wiedersehen. Inwieweit das als Suizidgedanke XXXXX XXXXX ist, bleibt hier offen. Jetzt ist Oliver mit seinen akuten Symptomen in einem Kinderheim, die damit völlig überfordert sind. Da arbeiten keine Psychiater oder sonstige Personen aus ähnlichem Berufsbildern. Was soll oder kann ich jetzt tun ? Welche Hilfe braucht Oliver ? ist die medikamentation so korrekt für ein Kind seines Alters ? Ich denke die Interventionswohngruppe ist absolut die falsche Hilfe für meinen Sohn. Bitte helfen sie mir. Mit freundlcihem Gruß : S.B.


 


PS: Wollte mal anfragen, ob meine Frage schon bearbeitet wird.


Mit freundlichem Gruß :


Stefan Behrens


 


 


Hallo , ich habe bis jetzt immer noch keine Antwort bekommen. Was soll das ?


GlG : Stefan Behrens

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter besorgter Fragesteller,

ich fürchte, hier ist einfach kein Experte, der Ihnen ausreichend kompetent antworten kann. Das Problem Ihres Sohnes ist einfach riesen gross und kompliziert.

Die Medikamente sind grundsätzlich so in Ordnung. Ob ihm andere Medikamente besser helfen würden, kann ich nicht beurteilen.

Ich bin eigentlich der Ansicht, dass Ihr Sohn erneut in die Klinik gehört. Möglicherweise können Ihr Kinderarzt oder Frau Tiessen-Ionescu da ein wenig vermitteln und mit den Kollegen dort mal reden.

Ich hoffe, in der Wohngruppe ist er unter guter Aufsicht.

Ich weiss, das ist keine wirkliche Antwort, wollte Sie nur nicht so ganz ohne jegliche Reaktion lassen. Deswegen möchte ich auch kein Geld dafür und antworte das als Info-Anfrage - dadurch bleibt die Frage weiter offen.

Ihnen und Ihrem Sohn wünsche ich alles Gute,

herzliche Grüße

Dr. Stefan Berghem