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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 24835
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

hallo, habe riesige Probleme mit meinem Stiefsohn (17). Seit

Kundenfrage

hallo, habe riesige Probleme mit meinem Stiefsohn (17). Seit seinem 13 Lebensjahr immer wieder betrunken, dann aggressiv. Mitlerweile jedes Wochenende auf Alkoholtour. Seine Mutter starb, als er 9 war. Dies nimmt er bis heute immerwieder zum Anlass, wenn er mit mir oder mit seinem Vater Ärger bekommt wegen seiner "Trinkerei", sich dahinter zu verstecken. Ich stehe dann allein gegen alle, denn wenn man ihn zur Rede stellt, dann weint er seinem Vater was vor, der ihm dann immerwieder ALLES verzeiht. Ich fühle mich hilflos und weiß nicht wohin.... Was kann ich tun. Reden läuft ins Leere oder ich stehe draußen, "weil ich das nicht verstehen kann". Es leiden alle..
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

ich kann Ihre Erschöpfung und Frustration verstehen, zumal sich keine Aussicht auf Besserung zeigt, wenn die Betroffenen nicht mitarbeiten. Im Gegenteil,. es ist abzusehen, dass der Junge immer weiter in den Alkoholmissbrauch oder gar in eine Abhängigkeit rutscht (wenn er nicht schon abhängig ist).

Natürlich kann man sich schlecht vorstellen, was es heißt, seine Mutter mit 9 Jahren zu verlieren, Darum will sein Vater ihm keinen weiteren Kummer mehr bereiten und ihn vor allem beschützen, wobei er das Gegenteil erreicht: Er lässt es zu, dass sein Kind sich ins Elend stürzt.

Noch einen ernsthaften Versuch würde ich machen. Fragen Sie Ihren Partner, wie er sich die Zukunft vorstellt, ob er glaubt, dass sein Sohn alleine aus diesem Sumpf herauskommt. Fragen Sie ihn, was genau er von Ihnen erwartet, und dann fragen Sie sich, ob Sie das ertragen möchten. Nicht nur müssen Sie Ihren Partner unterstützen, sondern er auch Sie! So aber zermürbt er Sie,was das Ende der Partnerschaft bedeuten wird.

Machen Sie ihm bitte deutlich, dass es diesmal nicht darum geht, ob Sie ihn verstehen, sondern wie es umgekehrt ist. Eine Familientherapie würde Ihnen allen dreien helfen; will er die nicht, muss er einen konstruktiven anderen Vorschlag machen, denn er weiß ja, dass Alkoholabstürze kein gutes Mittel gegen Kummer sind.

Stellt er sich weiterhin stur, würde ich ernsthaft eine Trennung erwägen, damit Ihr Leben nicht ganz ruiniert wird.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Dr. Hoellering, ich danke ihnen für Ihre Offenheit. ich denke ich habe meine Frage sehr oberflächlich gestellt und würde ihnen gern noch ein paar Hintergrundinformationen zukommen lassen. wenn es ihnen recht ist, setze ich mich morgen hin und schreibe in kurzen Worten etwas zusammen, um meine Frage zu präzisieren. Bitte um Entschuldigung, denn meine Fragestellung war sehr emotional beeinflusst. Ich hoffe Sie verstehen meine Situation und können mir vielleicht in den nächsten Tagen besser weiterhelfen. Sollte das für sie nicht akzeptabel sein, stehen ihnen die 35,- natürlich zur Verfügung. Würde mich aber freuen, morgen nocheinmal ausführlicher auf meine Situation eingehen zu dürfen. Vielen Dank und schönen Abend
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

natürlich nehme ich mir morgen Zeit für Sie! Auch freue ich mich, Ihnen dann noch gezielter helfen zu können.

Herzlichst, Dr. Höllering