So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. med. St. Be...
Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
65728183
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

trennung

Kundenfrage

Hallo ich habe mich vor 1 Jahr vom Vater meines Kindes getrennt.Wir verstehen uns gut.Mein Kind hat sehr grosse Verlustängste und Alpträume.Wie kann ich ihr helfen?7 Jahre ist sie-und sie spricht oft vom Tod und weint dann,dass sie keinen verlieren will.Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

Kinder diesen Alters leisen oft unter Schuldgefühlen, wenn ihre Eltern sich trennen. Darum ist es wichtig, Ihrer Tochter zu vermitteln, dass Ihre Trennung nichts mit ihr zu tun hatte, und dass Sie beide sie lieben wie zuvor. Den Worten müssen Taten folgen: Kein böses Wort sollte über den anderen Elternteil in Anwesenheit Ihrer Tochter fallen. Wenn es irgend möglich ist, sollte Sie ihren Vater jederzeit sehen oder wenigstens anrufen dürfen. Da muss man als Mutter zwar viel Kraft und Toleranz aufbringen ( als Vater e e.so), aber es lohnt sich sehr.
Da die Trennung schon ein Jahr her ist, hoffe ich, dass hier noch besser vermittelbar ist, dass Papa nicht nur Papa bleibt ( auch wenn Sie einen neuen Partner haben sollten), sondern dass er sucj
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
das machen wir ja alles,aber was sage ich ihr,wenn sie Angst hat,dass jemand stirbt oder sie einen schlimmen Traum hat?Manchmal macht sie auch ins Bett
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Pardon, ich hatte den Beitrag wegen meiner hakenden Tastatur zu früh abgeschickt und habe ihn nun ergänzt.
Sagen Sie ihr, dass es mit ein Traum ist, und dass Sie ihn verjagen würden. Dass nichts Schlimmes passieren würde, weil alle sie lieben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
und was sage ich ihr,wenn sie jeden Tag weint und sagt,sie hat Angst,dass jemand aus ihrer Fam. stirbt?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  Dr. med. St. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte besorgte Mutter,

offensichtlich hat die Trennung Ihre Tochter ziemlich mitgenommen. Der Vater (bei der Mutter wäre das ebenso), der für sie so selbstverständlich anwesend war, wie die Luft zum Atmen, ist plötzlich nicht mehr da. Das erschüttert das gesamte kindliche Weltbild und rüttelt am so wichtigen Urvertrauen. Gerade eher sensible Kinder leiden darunter sehr. Auf der anderen Seite ist das ohne Frage viel besser für das Kind als beständiger Ehestreit oder -streß und es ist sehr positiv zu werten, dass Sie und Ihr Ex sich gut verstehen.

Ich fände gut, wenn Ihre Tochter die Hife eine Therapeutin in Anspruch nähme, zum Beispiel in Form einer Spieltherapie. Das Problem ist vermutlich zu groß, als dass Sie das alleine bewältigen können. Eine Kinderpsychologin finden Sie entweder in einer eigenen Praxis oder, da dort meist lange Wartezeiten zu befürchten sind, in einer Beratungsstelle (z. B. Diakonie oder Caritas, oder auch beim Jugendamt, Adressen vor Ort nennt Ihnen gerne Ihr Kinderarzt).

Begleitend könnten Sie vielleicht den Einsatz eines homöopathischen Mittels versuchen. Natürlich kann man aus der Ferne nicht mit Sicherheit das für Ihr Kind perfekte Mittel bestimmen, dazu ist Homöopathie zu komplex. Bewährt hat sich in ähnlichen Situationen das Mittel Ignatia C30 morgens und abends je 5 Kügelchen auf der Zunge zergehen lassen. Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten (allenfalls fängt sie nach der ersten Gabe zu weinen an, aber dann wird es besser und besser).

Die Verhaltenstips, die Ihnen die Kollegin Hoellering gegeben hat, kann ich nur unterstreichen.

Ich hoffe, das hilft ein bisschen weiter, Ihnen und Ihrer Tochter alles Gute,

herzliche Grüße

Dr. Stefan Berghem

Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung: 15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
Dr. med. St. Berghem und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.