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drwbischof
drwbischof, Dr.med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 379
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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drwbischof ist jetzt online.

Ich gehe am 10.4. zu einem Psychater/Neurologen. Ich habe Atorsiltropfen

Kundenfrage

Ich gehe am 10.4. zu einem Psychater/Neurologen. Ich habe Atorsiltropfen abgesetzt, weil ich am Tage immer so müde bin und morgens Schleimhauttrockenheit habe. Wie sieht es mit Aponal 5 aus? Habe ich schon einmal vor 20 Jahren gehabt. Kann nach Baldrian und Johanniskrautdragees gar nicht schlafen. Liebe Grüße
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

Aponal ist sozusagen ein Antidepressivum der ersten Stunde. Es gehört nach wie vor zu den wirksamsten Präparaten. In Dosierungen von 75 bis 150 mg (ggf. auch deutlich mehr) wird es als Antidepressivum, in niedrigen Dosierungen von 10 bis 50 mg wird es gerne als gut wirksames schlafförderndes Medikament eingesetzt. 5 mg wären sehr niedrig dosiert.
In niedriger Dosis sind Nebenwirkungen selten, in höherer Dosis beobachtet man häufiger (ähnlich dem Atosil) Mundtrockenheit, Verstopfung, Sehstörungen, Tagesmüdigkeit und manchmal Gewichtszunahme.

Gute Alternativen wären:
Trimipramin 25 bis 50 mg
Trazodon 100 mg
Mirtazapin 15-30 mg
Valdoxan 25 mg

jeweils zur Nacht eingenommen.

Auf klassische Schlafmittel sollte wenn möglich wegen des Abhängigkeitsrisikos verzichtet werden. Wichtig ist natürlich auch die Hintergründe der Schlafstörung zu klären, um dann eine entsprechende Therapie einleiten zu können.

Mit freundlichen Grüßen, W. Bischof

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