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Arzt-Psychotherapeut
Arzt-Psychotherapeut, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 219
Erfahrung:  allg. Medizin, Verhaltenstherapie, mehrjährige Erfahrung in stationärer und ambulanter Psychiatrie
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Arzt-Psychotherapeut ist jetzt online.

Hallo guten abend, ich nehme seit jahren das mittel citalopram

Kundenfrage

Hallo guten abend, ich nehme seit jahren das mittel citalopram 30mg täglich. Seit einigen Monaten habe ich die Einnahme schleifen lassen und habe, da die depressionen wieder zugenommen haben, seit einigen Tagen wieder die verordnete Dosis genommen. Da ich nun unter Zittern, innerer Unruhe, Frieren und hohem Blutdruck leide, frage ich, ob es denn zu viel war, gleich wieder 30mg einzunehmen und es deshalb zu den im Beipackzettel des Medikaments beschriebenen Nebenwirkungen kommt. Ich habe nun große Angst, bereits vergangenen Dienstag ging es mir so schlecht, dass ich zum Notarzt musste, der mir dann eine Valium gab, damit ich ruhig schlafen kann. Ich habe noch eine hier, kann ich die denn einnehmen, wenn es mir in den nächsten Stunden nicht besser geht? Ich werde ab morgen das Mittel Citalopram in geringerer Dosis einnehmen, dies aber mit meinem Arzt besprechen. Bitte helfen Sie mir, ich hoffe, Sie sind Arzt und Psychologe. Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Arzt-Psychotherapeut hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrte/r fragensteller/in,

es ist durchaus möglich, dass sie bei einer startdosis von 30 mg citalopram die og kreislaufsymptome (zittern, unruhe, bluthochdruck) bekommen können.
zur kurzfristgen beruhigung gegen angst unruhe und zum schlafanstoss dürfen sie valium auch in kombination mit citalopram einnehmen. dies sollte aber wegen einer abhängigkeitsentwicklung vom valium die ausnahme bleiben.
ich rate ihnen zunächst wieder mit einer startdosis von 10mg citalopram zu beginnen und diese dann wochenweise um 10mg zu erhöhen. üblicherweise sollte auch eine dosierung vom 20mg ausreichen. die genaue dosierung sollten sie aber am besten mit ihrem behandelnden arzt vor ort persönlich besprechen.


Ich hoffe Ihnen mit diesen Auskünften etwas weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
M.M.

Bitte nicht vergessen, bei Zufriedenheit mit "AKZEPTIEREN" die Antwort zu honorieren, vielen Dank!
Bitte beachten Sie auch, dass eine Online-Beratung keine medizinische Betreuung, Diagnostik oder Therapie vor Ort ersetzen kann.

Arzt-Psychotherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Besteht das Problem denn auch, weil ich seit Juni dieses Jahres, Citalopram nur jeden 3. oder vierten Tag eingenommen habe und nun wieder sofort auf 30mg gesteigert habe? Kann es denn dann zu solchen Nebenwirkungen kommen? Heute habe ich keine genommen, morgen nehme ich 10mg oder raten Sie mir, das Citalopram erst mal ganz wegzulassen? Ich habe das Mittel ja schon jahrelang genommen und sehr gut vertragen. Das Valium ist für mich auch nur die absolute Ausnahmelösung gestern abend z.B. habe ich, nach einer erneuten Attacke - vorher hatte ich 30mg Citalopram genommen - mit der Einnahme von drei Baldrian 400 mg gut schlafen können ich denke mal, dass Baldrian nicht schädlich ist. Danke für Ihre Antwort, die 35 Euro werde ich nach Erhalt der Antwort auf mein Zusatzteil direkt an Sie anweisen, indem ich akzeptieren aktiviere.
Experte:  Arzt-Psychotherapeut hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

Wenn Sie Citalopram unregelmässig einnehmen (zB nur jeden 3. oder 4. Tag), kann sich der Stoffwechsel nicht an das Medikament gewöhnen und es kann auch zu keiner kontinuierlichen antidepressiven Wirkung kommen.Solche Nebenwirkungen, die sie beschrieben haben, können sehr gut bei zu schnellem Absetzen oder Eindosieren von Citalopram auftreten.Wie Sie richtig schrieben, sollte Valium eine Ausnahmelösung bleiben. Gegen die zusätzliche Einnahme von Baldrian ist nichts einzuwenden.Evtl. besteht auch die Möglichkeit, dass sie das Citalopram aus bestimmten Gründen nicht mehr so gut vertragen wie früher. Dann wäre ggf. ein Präparatewchsel sinnvoll, den sie mit ihrem behandlenden Arzt vor Ort detailiert besprechen sollten.

Ich hoffe Ihnen mit diesen Auskünften etwas weitergeholfen zu haben und verbleibemit freundlichen Grüssen
M.M.
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