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drwbischof
drwbischof, Dr.med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 379
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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drwbischof ist jetzt online.

Meine Tochter (19) hat ADS und ist durch Jobsuche, ArgeZwang

Kundenfrage

Meine Tochter (19) hat ADS und ist durch Jobsuche, ArgeZwang und Eingliederungsmaßnahmen leicht Depressiv geworden. Bei der Ambulanten Psychatrie hat man nun Angsterkrankung und Sozialphobie festgestellt. Man hat ihr geraten sich mal für eine Woche zur Beobachtung Stationär einweisen zu lassen. Was Sie auch tat. Nach einer Woche sagte man Ihr. Sie muss noch eine weitere Woche dranhängen. Sie hat zwar Vormittags einige Aktivitäten (Laufen, Gymnastik, Malen) aber Nachmittag liegt Sie nur auf dem Zimmer und hat nichts mehr zu tun, was für ADS-Leute mit Bewegungsdrang eine Bestrafung darstellt. Nun hat Sie gesagt bekommen das Sie noch mindestens 4 weitere Wochen dableiben muss, und zu Weihnachten nicht nach Hause darf, was Ihre Depressionen wesentlich verstärkt hat. Angeblich soll Sie dafür noch nicht Stabil genug sein. Dummerweise hat Sie erwähnt, das sie sich mal in der 7.SchulKlasse nach einem Streit mit einem Schal selbst erdrosseln wollte. So wird Sie jetzt als Suizidgefährdend angesehen. Aber das ist über 7 Jahre her. Ist das die richtige Therapie um jemandem die Angst zu nehmen und durch Einsperren die sozialen Kontakte zu unterbinden? Zudem am Vorabend jemand ausrastete und fixiert wurde. Welces Ihre Angst noch mehr verstärkte. Es gibt dort auch keine Therapeuten die sich mit ADS auskennen!


Kann Sie die Beobachtungsphase  abbrechen?


Welche Konsequenzen können folgen?


 


auf Antwort wartend mfg Besorgter Vater

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

ihre Tochter ist freiwillig in der Klinik, sie kann somit jederzeit, ggf. gegen ärztlichen Rat, wieder gehen, es sei denn, dass die Ärzte eine akute erhebliche Selbst- und Fremdgefährdung (Suizidalität, fremdaggressive Verhaltensweisen) festgestellt haben. Sollte ihre Tochter trotz einer solchen Gefährdung gehen wollen, müsste der Arzt den Amtsrichter in die Klinik bestellen. Dieser müsste dann mit ihrer Tochter sprechen, mit dem Arzt sprechen und würde dann entscheiden, ob und wie lange ihre Tochter zur Behandlung bleiben müsste. Dabei ist auch das soziale Umfeld wichtig. Wenn sie also zusichern würden, auf ihre Tochter zu achten, wäre das auch ein starkes Argument gegen eine Zwangsunterbringung.

Nachdem ihre Tochter aber wohl nicht an einer schweren Störung zu leiden scheint, außerdem vermutlich bereit wäre, sich in ambulante psychiatrische, ggf. psychotherapeutische Behandlung zu begeben, kann ich keine Gründe für eine "Zwangsunterbringung" erkennen.
drwbischof und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hätte der evtl. Abbruch Auswirkungen auf die Kassenleistung (Privat)zb. Zahlungs-Verweigerung der bereits angefallenen Kosten?
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

nein es hat keine Auswirkungen.

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