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Arzt-Psychotherapeut
Arzt-Psychotherapeut, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 219
Erfahrung:  allg. Medizin, Verhaltenstherapie, mehrjährige Erfahrung in stationärer und ambulanter Psychiatrie
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Arzt-Psychotherapeut ist jetzt online.

kann tramal eigentlich gehirnsch den verursachen

Kundenfrage

kann tramal eigentlich gehirnschäden verursachen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Arzt-Psychotherapeut hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragensteller/in,

ich habe ihnen aus den medizinischen Fachinformationen die wichtigsten Fakten zu ihrer Frage zusammengestellt:

"Tramal darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Tramadol oder einen der Hilfsstoffe, bei akuten Alkohol-, Schlafmittel-, Analgetika-, Opioid, oder Psychopharmakaintoxikationen sowie bei Patienten, die MAO-Hemmer (inkl. Selegilin) erhalten oder innerhalb der letzten 14 Tage angewendet haben

Tramadol darf nicht bei Epilepsie angewendet werden, die durch Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

Tramal darf nicht zur Drogensubstitution angewendet werden. Obwohl Tramadol ein Opiatagonist ist, kann es Morphinentzugssymptome nicht unterdrücken."


Akute Wirkung aufs Nervensystem:
"Sehr häufig (>10%):
Schwindel (14%).

Häufig (1–10%): Kopfschmerzen, Benommenheit.

Selten (0,01–0,1%): Appetitveränderungen, Parästhesien, Tremor, Zittern, Atemdepression, epileptiforme Krämpfe, unwillkürliche Muskelzuckungen, Koordinationsstörungen, Synkopen.

Epileptiforme Krampfanfälle traten überwiegend nach hoher Tramadol-Dosierung auf oder nach gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, welche die Krampfschwelle erniedrigen können

Sehr selten (<0,01%): Sprachstörungen."



Bleibende Wirkungen aufs Nervensystem:
"irreversible Hirnschäden kommen beim Konsum reiner Opioide eigentlich nicht vor, wobei es hier Ausnahmen wie Pethidin oder eben Tramadol gibt, die prinzipiell ein neurotoxisches Potential haben, dieses ist in den normalen Konsumdosen gering (schon geringe Mengen Alkohol sind schädlicher). Völlig ausschließen lassen sich weiterführende Hirnschädigungen durch Opioide nicht, dafür ist das Gehirn noch nicht hinreichend erforscht. Die Wahrscheinlichkeit bei landauernder Pethidin- oder Tamaleinnahme in normaler Dosierung ist aber gering."

Ich hoffe ihre Frage mit diesen Details ausreichend beantwortet zu haben
wünsche ihnen alles Gute und


verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Arzt-Psychotherapeut
M.M.

Bitte nicht vergessen, bei Zufriedenheit mit "AKZEPTIEREN" die Antwort zu honorieren, vielen Dank!
Bitte beachten Sie auch, dass eine Online-Beratung keine medizinische Betreuung, Diagnostik oder Therapie vor Ort ersetzen kann.

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