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drwbischof
drwbischof, Dr.med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 379
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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drwbischof ist jetzt online.

Guten Tag, mein Sohn (Heute 19Jahre) ist nach dem Realschulanschlusse

Kundenfrage

Guten Tag,
mein Sohn (Heute 19Jahre) ist nach dem Realschulanschlusse für das Gymnasium empholen worden.
Es ist ein Oberstufengymnasium mit Schwerpunkt Wirtschaft in Hessen.
Leider hat er phsychische Probleme und war aus disem Grund in der 11Klasse in der Klinik, und hat dadurch das 11.Schuljahr mit einem Jahr Verspätung angefangen.
Es hat leider zum Ende des Schuljahres wieder Probleme bekommen, hatte aber einige Fächern (Deutsch, Chemie, Wirtschaft) gut/befriedigend angeschlossen und wurde aus "pädagogischen Gründen" versetzt.
Jetzt hat er wieder den Einstieg in das neue 12.Schuljahr verpasst.
Leider hat er sich auch die ersten 7 Wochen nicht helfen lassen, und ist erst jetzt bereit sich wieder therapeutisch helfen zu lassen (Ambulant/Tagesklinik).
Die Schule ist gerade dabei ihn anzumelden, und der Vertrauenslehrer sieht auch keine Chance mehr nach 7Wochen den Anschluss zu finden.
Kann mein Sohn nach einer erfolgreichen Therapie im nächsten Schuljahr einen neuen Anlauf nehmen?
Welche Möglichkeiten gibt es für psychisch kranke/labile junge Menschen um sich doch noch weiterzubilden ?
Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus, wenn er nicht mehr Schüler ist, und trotzdem weitere psychische Hilfe in Anspruch nehmen möchte ?
Gibt es Kliniken mit angeschlossenen Schulen, an denen er Schule in seinen zeitlichen Möglichkeiten durchlaufen kann.
Wie werden Kliniken/Therapien finanziert, wenn es "keine Schüler" mehr ist ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

ja, in der Regel ist es möglich, nach einer Therapiepause die Schulausbildung fortzuführen. Ich habe das bislang noch nie als Problem erlebt. Es wird erforderlich sein, dass die Therapienotwendigkeit und das Aussetzen der Schulausbildung vom Arzt oder Therapeuten attestiert wird.

Wenn er die Schule abbricht ohne eine Anstellung zu haben, ist er weiterhin krankenversichert, entweder über Eltern, Sozialamt oder Arbeitsamt. Die Zuständigkeit müsste dann je nach Situation geklärt werden. Die med. Versorgung ist dadurch nicht gefährdet.

Für junge Erwachsene, die wegen einer psych. Erkrankung keine reguläre Ausbildung schaffen können, besteht die Möglichkeit eine "Reha-Lehre" zu absolvieren. Es gibt Einrichtungen mit entsprechender Betreuung durch Pädagogen und Psychologen und gleichzeitiger Berufsausbildung. Je nach nachdem wo man lebt ist das ambulant oder in einem Internat möglich. Dies wird in der Regel über die Arbeitsämter organisiert und finanziert. Am besten lassen sie sich unter Vorlage eines entsprechenden Attests beim Arbeitsamt beraten. In der Regel wird dann auch eine arbeitsamtsärztliche- und psychologische Untersuchung veranlasst.

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