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drwbischof
drwbischof, Dr.med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 379
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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drwbischof ist jetzt online.

Meine Tochter hatte vor 11 Jahren einen Schlaganfall. Sie war

Kundenfrage

Meine Tochter hatte vor 11 Jahren einen Schlaganfall. Sie war damals 42 und selbständig.
Sie hat fast 10 Jahre starke Medikamente verschrieben bekommen. Sie hat sie seit 1 Jahr abgesetzt und mit Homeopatischen Medikamenten weitergemacht. Sie arbeitet in einem Wettbüro in Schichten und hat sehr viele Überstunden. Ich mache mir Sorgen, daß sie überfordert ist. Ihren Beruf kann sie nicht mehr ausüben. Sie ist sehr unzufrieden und seit
dem Schlaganfall sehr schwierig und gereizt. Gibt es eine Möglichkeit, daß sie therapeutische Hilfe bekommen kann, und daß sie evtl. von der Kasse bezahlt wird?
Sie war nur 1x in Reha. Sie wollte einfach nicht mehr hin und uns vorgeworfen, wir wollten sie nur ind Die "Klapsmühle" schicken. Gibt es für meine Tochter Hilfe?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

von gewissen Wartezeiten abgesehen, kann ihre Tochter jederzeit eine psychotherapeutische Behandlung von der Kasse finanziert bekommen.

Wie geht man vor? Es gibt zunächst die Möglichkeit der probatorischen (Versuchssitzung) Sitzung um einen geeigneten Therapeuten zu finden. D.h. sie haben das Recht bei mehreren Therapeuten (mit Kassenzulassung) Probegespräche zu führen, sich einen Eindruck vom Therapeuten und dessen Arbeitsweise zu machen, dann erst wird ein Antrag bei der Krankenkasse (z.B. für 25 oder 45 Sitzungen zu 50 Minuten) gestellt. Es handelt sich entweder um einen psychologischen (Dipl.-Psychologe) oder ärztlichen Psychotherapeuten (Arzt). Beide haben die gleiche Qualifikation im Fachbereich Psychotherapie. Der ärztliche Therapeut könnte, falls erforderlich, auch Medikamente verordnen.

Natürlich hat auch der Therapeut die Möglichkeit für sich zu prüfen, ob er sich kompetent für das jeweilige Problem fühlt und sich eine konstruktive Zusammenarbeit vorstellen kann.

Die Sitzungen werden problemlos von der Krankenkasse gezahlt. Sie benötigen für das Erstgespräch entweder eine Überweisung ihres Hausarztes oder eben die 10 € Praxisgebühr. Am besten sie rufen gleich bei mehreren Therapeuten an, da in der Regel längere Wartezeiten auf einen Therapieplatz bestehen.