So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Hautaerztin.
Hautaerztin
Hautaerztin,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 831
59970358
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Hautaerztin ist jetzt online.

Hallo, ich will/wollte es mir nicht eingestehen, aber ich denke

Kundenfrage

Hallo, ich will/wollte es mir nicht eingestehen, aber ich denke das ich schon länger an Depressionen leide. Ich kümmer mich seit fast 2 Jahren um sehr wenig und verletze oft nicht nur mir wichtige Pflichten. Ich treffe mich auch kaum noch mit Leuten in meiner Privatzeit und konsumiere THC um zu "entkommen" und mich auf andere Gedanken zu konzentrieren bzw. zu Tagträumen. Ich überlege ob es sinnvoll wäre mir Medikamente zur Hilfe zunehmen. Selbst Sachen wie sauber machen und so leiden sehr...auch Zahlungspflichten habe ich vernachlässigt irgendwie fühle ich Machtlos als wäre es unreal..
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

 

Medikamente können eine Hilfe sein, um erst einmal aus dem Loch wieder herauszukommen. Auf die Dauer ist es aber wichtig, daß Sie ein Verständnis dafür entwickeln, wie es soweit kommen konnte, welche grundlegenden Muster und Prägungen Sie dorthin gebracht haben, wo Sie jetzt sind. Auch daß Sie Zugang finden zu verschütteten Gefühlen, die zu Ihren Verhaltensmustern beitragen, ist wichtig, damit sich etwas lösen kann. Ihre bisherigen Schritte finde ich schon sehr gut. Auch daß Sie jetzt hier fragen, zeugt doch von Bereitschaft, etwas zu unternehmen. Es ist ganz wichtig, in die reelle Aktion zu kommen, und wenn es kleine Schritte sind. Professionelle Unterstützung durch einen Therapeuten kann aber sehr hilfreich für Sie sein. Ein Therapeut weiß, wie man das effektiv angeht, kann Ihnen viele Anregungen und Tipps geben. Das erleichtert den Prozeß ungemein.

Wenn die Grundlagen erarbeitet sind, ergibt sich dann meist von selbst, welche Änderungen in Ihrem Alltagsleben sinnvoll und für Sie machbar sind, auch, in welcher Weise Sie am besten mit Ihrer Umwelt kommunizieren.

Es gibt ja da ganz verschiedene Arten von Therpiemöglichkeiten. Vielleicht konsultieren Sie als erstes einen ärztlichen Psychotherapeuten/Psychiater, der schauen kann, ob Sie fürs erste Medikamente benötigen und Ihnen dann sagt, wie und wo es für Sie weitergehen kann. Wenn es zu Hause nicht funktioniert, kann auch eine Reha sinnvoll sein, um den Anfang zu finden.

Natürlich kann auch ein gut gewähltes homöopathisches Mittel höherer Potenz hilfreich sein. Dazu würden Sie einen Homöopathen benötigen, der mit Ihnen ausführlich über Ihr Leben spricht. In jedem Falle aber sind der Erkenntnisprozeß, der Zugang zu den Gefühlen und das Umsetzen neuer Strukturen zur Bewältigung des Alltages wichtig.

 

Weitere Fragen beantworte ich Ihnen gerne. Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

 

ich habe gesehen, daß Sie meine Antwort gelesen haben. Sind noch Fragen offen? Dann können Sie diese gerne stellen. Wenn die Antwort Ihnen geholfen hat, bitte ich Sie, dies durch Anklicken von "Akzeptieren" anzuzeigen. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann