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Hautaerztin
Hautaerztin,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 831
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Hallo, Mein Name ist Stefanie. Ich denke, dass ich Hilfe

Kundenfrage

Hallo,
Mein Name ist Stefanie.
Ich denke, dass ich Hilfe brauche. Mein Sohn, Gabriel 8Jahre, hat ADHS und wird ärztlich behandelt, auch medikamentös .
im Moment habe ich das Gefühl überhaupt nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Meine kleine Tochter ist gerade in den Kindergarten gekommen, mein Papa hat Pankreaskrebs, ich möchte nächstes Jahr meinen verlobten heiraten und zusätzlich bekommen wir jedes zweite Wochenende Besuch von den beiden soehnen meines Mannes plus Hund. ich habe morbus Addison und nehme Kortison und dhea. Sonst kämpfe ich mich so durch und versuche alles in geordnete Bahnen zu lenken. Im Moment kann ich mich noch schlechter konzentrieren als sonst, ich fange eine Sache an, z.Bsp. Staubsaugen nach kurzer Zeit höre ich damit auf und mache mit der Wäsche weiter. Zum Schluss habe ich das gefuehl nichts mehr auf die Reihe zu bekommen und werde wuetend. Was mache ich? Soll ich mir aerztlichen beistand suchen? Es wäre schön wenn mir jemand antwortet.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,

puh, das klingt ja alles nach "Vielzuviel". Auf jeden Fall kann man spüren, wie Sie das überrollt. Ich möchte Ihnen sehr dazu raten, sich professionelle Hilfe zu suchen, um das Ganze zu entwirren und zu strukturieren. Ich schätze, so wie es jetzt ist, werden Sie immer mehr ausgelaugt und entkräftet. Das kann auf die Dauer kaum gutgehen, zumal Ihr Körper durch die Krankheit sowieso schutzbedürftig ist. Veilleicht können Sie sich im Alltag ja erstmal kleine Inseln schaffen, wo Sie etwas für sich selbst tun und Energie bekommen. Zum Beispiel durch Spaziergänge, Yogaübungen, Meditationen, Lieblingsbeschäftigungen. Anregungen gibt es auch in dem Büchlein: Claudia Fuchs, Rich R. Schmidt: Kraftquellen. "Persönliche Ressourcen für gute und schlechte Tage."Klett-Cotta

Ein Therapeut oder geschulter Berater kann Ihnen aber helfen, herauszufinden, wie Ihre Persönlichkeitsstruktur Sie in die Situation gebracht hat, in der Sie jetzt sind. Dieser Erkenntnisprozeß ist ganz wichtig, damit Sie neue Möglichkeiten finden können, mit der Situation umzugehen und eine geeignete Struktur in Ihren Alltag bringen. Ohne Frage sind Sie vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Gerade da sollte man darauf achten, daß es einem selbst gut geht, um sie bewältigen zu können. Vielleicht gibt es auch Möglichkeiten der Entlastung durch eine Haushaltshilfe o.ä., gerade, da Sie die Kranken um sich haben und selbst krank sind. Wegen dem Addison müssen Sie noch mehr auf sich aufpassen als andere Menschen, damit Ihr Stoffwechsel einigermaßen im Lot bleibt.

 

Gehen sie ruhig zu einem ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten und lassen sich in Ihrer Situation helfen. Verlangen Sie nicht von sich, alles alleine bewältigen zu müssen, und lassen Sie Schuldgefühle los, wenn Sie wieder einmal etwas nicht schaffen. Vertrauen Sie Ihren Gefühlen, die Wut sagt nämlich schon, daß alles zu viel ist. Die Konzentrationsstörungen sind ein Signal, daß ernst genommen werden will.

Therapien können über die Krankenkasse laufen, aber es gibt auch Angebote aus alternativen Bereichen. Halten Sie einfach die Augen auf und die Sinne wach, das Richtige kommt sicher auf Sie zu. Haben Sie ein wenig Vertrauen.

 

Wenn sie noch etwas wissen möchten, schreiben Sie ruhig. Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Hoffmann

 

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