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drwbischof
drwbischof, Dr.med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 379
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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drwbischof ist jetzt online.

ich bin in der 28 wochen schwanger und habe seit 20 tagen unruhezust nde.

Kundenfrage

ich bin in der 28 wochen schwanger und habe seit 20 tagen unruhezustände. habe angst einzuschlafen und wenn ich doch eingeschlafen bin stehe ich in panik wieder auf. Danach kann ich nicht mehr schlafen. nächsten tag kann ich deshalb auch nicht essen und bin ganzen tag und nacht noch nervöser und unruhiger. mein ganzer körper zittert. ich habe normoc tabletten genommen und damit bißchen geschlafen. Aber die machen abhängig und
wenn die wirkung nach gelassen hat, dann geht es mir wieder schlecht. ich habe keinen lebensfreude und hat keinen sinn. hausarzt frauenarzt sind ratlos. bitte helfen sie mir.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

ich denke, dass es sich amhesten um eine Depression mit Ängsten, Schlafstörungen und Unruhe handeln könnte.

Normoc (und andere Benzodiazepine/Tranquilizer) sollten auf alle Fälle in der Schwangerschaft möglichst vermieden werden.

Ich würde ihnen empfehlen mit einem Antidepressivum ( Citalopram, mit 10 mg beginnend, langsame Dosissteigerung auf 20 bis 40 mg), das seine angstlösende Wirkung erst mit der Zeit, also im Laufe von etwa 2 Wochen entfaltet, zu beginnen. Diese Medikation wird dann je nach Stärke der Beschwerden mindestens 6 Monate, manchmal auch deutlich länger (durchaus 2 Jahre) weitergeführt. Dieses Medikament macht nicht abhängig und wird in aller Regel gut vertragen. Citalopram darf während der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit gegeben werden. Alternativ könnten sie es mit Lasea am Abend probieren, ein pflanzliches Präparat. So schlecht wie es ihnen zu gehen scheint, würde ich wohl eher auf Citalopram zurückgreifen.

Diese Medikamente werden sowohl vom Hausarzt als auch vom Psychiater verschrieben und führen häufig zu einer deutlichen Besserung. Man sollte aber auch bei einer deutlichen Besserung eine Psychotherapie erwägen, da sonst nach dem Absetzen der Medikamente ein höheres Rückfallrisiko besteht. Leider besteht diesbezüglich meist eine Wartezeit.

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